Husten, Kopf- und Gliederschmerzen, Heiserkeit und Schnupfen – das sind die typischen Anzeichen einer ausgewachsenen Erkältung. Doch es gibt viele kleine Tricks, um dieser zu begegnen. Einer von ihnen ist die Akupressur. Dabei kann ein leichter Druck direkt unter den Augen, zwischen den Augenbrauen oder rechts und links neben dem Nasenbein helfen, die Beschwerden zu lindern. Die Prozedur sollte zwei bis drei Mal pro Tag wiederholt werden, wobei massierende Bewegungen durchaus ratsam sind. Ein kleiner Schmerz darf dabei auftreten, aber nie zu viel.

 

Um die Schleimhäute feucht zu halten, sind Nasenspülungen eine gute Lösung. Sie können mit Salzwasser versetzt sein und so den Schleim lösen. Gleichzeitig werden bestehende Keime dabei ausgeschieden. Durch die vermehrte Feuchtigkeit der Schleimhäute schwellen diese auch besser wieder ab.

 

Am Abend darf es ein Bad sein

 

In den Abendstunden darf es durchaus ein warmes Bad sein, am besten mit einem Erkältungsbadezusatz. Dadurch werden die Schleimhäute wiederum befeuchtet und das Durchatmen fällt leichter. Vielfach sorgen kalte Temperaturen draußen oder die trockene Heizungsluft drinnen für ausgetrocknete Schleimhäute, die ihre natürlichen Abwehrfunktionen verlieren. Das muss aber nicht sein, denn das Bad kann diese wiederherstellen.

 

Wer unter Durchblutungsstörungen leidet, setzt am besten auf einen Badezusatz mit Fichtennadelöl, Latschenkiefer, Eukalyptus oder Thymian. Selbst Menthol kann helfen. Gliederschmerzen werden so gelindert, gleichzeitig steigt aber auch die Körpertemperatur. Ziel des Ganzen ist es, die Selbstheilungskräfte des Körpers wieder zu mobilisieren. Sekrete aus Nase und Bronchien werden mit den wohltuenden Badezusätzen ebenfalls abtransportiert.

 

Allerdings sollte ein Bad bei bestehendem Fieber nicht angewendet werden. Auch bei einem allgemein schlappen Gefühl sollte man auf das Bad verzichten, da es den Körper zusätzlich belasten kann.

 

Inhalationen nutzen

 

Ähnliche Wirkungen wie das warme Vollbad bieten Inhalationen. In erster Linie sollen sie die Schleimhäute befeuchten, damit die Selbstheilungskräfte des Körpers wieder aktiviert werden können. Experten sind dabei der Ansicht, dass die tatsächlichen Zusätze, also ob Salzsole, Menthol oder Eukalyptus angewendet werden, nicht so wichtig seien. Hauptsache, die Schleimhäute erhalten genügend Feuchtigkeit.

 

Diese Zusätze können aber bei Husten und der verstopften Nase gute Wirkungen erzielen. Um die Inhalationen wirklich effektiv einzusetzen, ist es ratsam, sie alle drei Stunden durchzuführen. Ob dabei ein Inhalator oder die klassische Methode über der Schüssel angewendet wird, ist Geschmackssache. Letztere sorgt allerdings oft für gereizte Augen durch die aufsteigenden Dämpfe.

 

Ein gesunder Schlaf

 

Jeder, der unter einer ausgewachsenen Erkältung leidet, weiß, wie wohltuend Schlaf ist. Danach fühlt man sich deutlich besser. Ein gesunder Nachtschlaf, Bettruhe und Wärme sind deshalb immer noch die besten Mittelchen gegen die Erkältung. Durch die Ruhe wird der Heilungsprozess gefördert und im Schlaf kann das Immunsystem effektiver arbeiten. Gleichzeitig erholt sich der Körper und die Zahl der Abwehrzellen steigt an.

 

Um während des Schlafs besser atmen zu können, kann eine Salbe mit Menthol, Thymian oder Eukalyptus aufgetragen werden, am besten auf Brust und Rücken. Und nicht zuletzt gilt: Wer regelmäßig sieben bis acht Stunden schläft, kräftigt das Immunsystem, so dass Erkältungen damit sogar vorgebeugt werden kann.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 19. März 2014 um 07:38 Uhr in Weitere Empfehlungen | 833 Aufrufe

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