Obwohl die Wassermelone, wie der Name verrät, überwiegend aus Wasser besteht, ist sie doch sehr gesund und nährstoffreich. Und an heißen Sommertagen bietet sie natürlich auch eine herrlich leckere Erfrischung.

Direkt aus dem Kühlschrank schmeckt die Wassermelone bei hohen Temperaturen immer noch am besten. Auch wenn es einmal ein Stück mehr ist, stört das kaum, da das Obst nicht schwer im Magen liegt.

Über die Wassermelone

Die Wassermelonen sind eigentlich ein Gemüse und die Pflanzen zählen zu den Kürbisgewächsen. Zwischen Mai und September können frische Wassermelonen gekauft werden. Häufig kommen sie aus Spanien, in den Wintermonaten dagegen eher aus dem weit entfernten Brasilien. Auf 100 Gramm entfallen bei der Wassermelone lediglich 38 Kalorien, Fett enthält sie gar nicht. Dafür bietet sie acht Gramm Kohlenhydrate und immerhin noch ein Gramm Eiweiße.

Zu 95 Prozent besteht die Wassermelone aus Wasser, was auch den besonders erfrischenden Effekt erklärt. Sie versorgt uns überdies mit Flüssigkeit, was an heißen Sommertagen besonders wichtig ist. Zudem ist die Wassermelone reich an Ballaststoffen, die für ein anhaltendes Sättigungsgefühl sorgen und die Verdauung fördern.

Vitaminbombe Wassermelone

Darüber hinaus sind verschiedene Vitamine enthalten, etwa das Vitamin B5, das vor allem für das Bindegewebe von Bedeutung ist. Gleichzeitig ist es wichtig für die Schleimhäute, Haare und Nägel. Selbst in der Verstoffwechselung von Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten spielt es eine wichtige Rolle.

Das enthaltene Vitamin C unterstützt das Immunsystem, fördert die Aufnahme und Verwertung von Eisen und fängt freie Radikale. Gleichzeitig hilft es bei der Wundheilung sowie dem Aufbau von Bindegewebe.

Last but not least ist Vitamin A zu nennen, das in der Wassermelone enthalten ist. Es sorgt für gesunde Knochen, Zähne und Knorpel und ist für die Elastizität der Haut zuständig. Gleichzeitig unterstützt es die Augengesundheit und fängt, ähnlich wie Vitamin C, freie Radikale.

Weitere wertvolle Inhaltsstoffe der Wassermelone

Doch nicht nur mit einem hohen Vitamingehalt kann die Wassermelone punkten, sondern auch mit vielen weiteren Nährstoffen. Die Aminosäure L-Citrullin etwa wird im Körper zu Arginin umgewandelt. Dieser Stoff weitet die Blutgefäße und erleichtert den Blutfluss. Damit wird die Herz- und Gefäßgesundheit gefördert.

Der sekundäre Pflanzenstoff Lycopin hat antioxidative Eigenschaften, fängt also freie Radikale im Körper, die zu Zellschäden führen können. Zusätzlich sind Kalium und Magnesium in Wassermelonen enthalten. Sie regulieren den Wasser-Elektrolyt-Haushalt und die Funktion der Zellen, Muskeln und Nerven.

Wissenswertes rund um die Wassermelone

Obwohl die Wassermelone sehr kalorienarm ist, enthält sie doch auch Fruchtzucker. Zu viel sollte man daher davon nicht essen. Pro Portion sind 125 bis 150 Gramm Wassermelone empfehlenswert. Selbst die Schale der Melonen kann mitgegessen werden. Sie ist reich an Ballaststoffen und sättigt lange. Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren sind ebenfalls enthalten.

Die Schale kann über einen Salat gerieben, sauer eingelegt oder unter Smoothies gemischt werden. Durch den eher bitteren Eigengeschmack, wird sie nur von wenigen Menschen pur gegessen.

Lediglich Personen mit einem empfindlichen Magen sollten Obacht geben. Zu große Portionen können hier zu Beschwerden führen. Verantwortlich dafür sind die enthaltenen Bitterstoffe, die zwar grundsätzlich gesund sind, allerdings in einigen wenigen Fällen den Magen reizen können. Aufgrund des hohen Flüssigkeitsanteils in Wassermelonen ist außerdem zu beachten, dass es zu einem häufigeren Harndrang kommen kann.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 26. Juni 2023 um 12:07 Uhr in Gesund leben & ernähren | 445 Aufrufe

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