Hafermehl ist derzeit in aller Munde und stellt eine gesunde, glutenarme und nährstoffreiche Alternative zu Weizenmehl dar. Allerdings gibt es bei der Verwendung auch einige Dinge zu beachten.

Verglichen mit Weizenmehl kann Hafermehl durch einen höheren Ballaststoffgehalt und einen geringeren Glutenanteil überzeugen. Davon profitieren vor allem Menschen mit einer Zöliakie, da sie kein Gluten vertragen. Allerdings ist es deutlich teurer als herkömmliches Weizenmehl.

Vorteile des Hafermehls

Haferflocken galten lange als langweilig und unscheinbar. Dabei ist Hafer nicht nur ein wertvoller Nährstofflieferant, sondern ein echtes Superfood. Er versorgt uns mit Vitaminen, Selen, Zink, Magnesium, Eisen, Kalium und Kalzium. Zudem enthält Hafer langkettige Kohlenhydrate, die dabei helfen, den Blutzucker- und Cholesterinspiegel zu regulieren.

Die enthaltenen Ballaststoffe sind ein gesunder Sattmacher und auch die Darmgesundheit wird mit Hafer gefördert. Idealerweise sollte das Getreide daher täglich auf dem Speiseplan stehen.

Hafermehl, das sich auch einfach selbst zubereiten lässt, stellt zudem eine gesunde Alternative zu Weizenmehl dar. Es ist zwar nicht komplett glutenfrei, aber doch zumindest glutenarm. Für das selbst zubereitete Hafermehl benötigt man lediglich feine Haferflocken und einen leistungsstarken Mixer. Die Haferflocken werden dann solange püriert, bis aus ihnen ein feines Mehl wird. Das fertige Mehl sollte mehrfach durchgerührt werden, um noch übrig gebliebene Stücke ausfindig zu machen. Anschließend kann es in einen sauberen Behälter gefüllt und luftdicht verschlossen an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahrt werden.

Mit Hafermehl gesünder backen

Mit Hafermehl kann man besonders gesund backen. Zudem benötigt man nur etwa drei Viertel der in Rezepten angegebenen Mehlmenge. Die Konsistenz ist etwas zäher als bei Weizenmehl, so dass für ein gelungenes Ergebnis noch etwas Flüssigkeit oder ein Ei benötigt werden. Aber Hafermehl lässt sich natürlich auch problemlos mit anderen Mehlsorten vermischen.

Besonders gut gelingen Brote und Kuchen, aber auch Plätzchen mit Hafermehl. Letztere können auch mit stückigen Haferflocken versehen sein.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 22. Juni 2023 um 12:07 Uhr in Gesund leben & ernähren | 328 Aufrufe

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