Mais ist in unserer Küche bei weitem nicht so verbreitet wie andere erfolgreiche Import-Pflanzen, etwa die Tomate oder Aubergine. Doch hat er sein randständiges Dasein als Kino-Snack und Grillkolben eigentlich nicht verdient, denn die gelben Körner gehören zu den gesündesten Lebensmitteln: Schon der Anblick der sonnengelben Kolben macht Laune, doch zeigt die freundliche Farbe vor allem an, dass der Mais potente Pflanzenstoffe und Karotine enthält.


Zwei davon, nämlich das Karotin Lutein und Zeaxanthin, wirken quasi wie ins Auge eingebaute Sonnenbrillen: In der Makula, der Stelle des schärfsten Sehens, sind die Stoffe eingelagert und schützen die Augen vor freien Radikalen, die im UV-Licht gebildet werden. Der gelbe Farbstoff der Maiskörner kann vor einer Makuladegeneration schützen, an der manche Menschen ab etwa 50 erkranken, wenn die Konzentration der eingelagerten Stoffe langsam abnimmt.


Weiter enthält der Mais erstaunlich viele Ballaststoffe, die die Verdauung fördern und das Immunsystem anregen. B-Vitamine stärken die Nerven und ein niedriger glykämischer Index (GI) verhindert Schwankungen im Blutzuckerspiegel. Konzentration und Leistungsfähigkeit werden dadurch verbessert. Schlussendlich befriedigt eine Mahlzeit mit Mais oft ebenso wie ein Essen mit Fleisch. Dass es nicht immer nur der gekoche Kolben sein muss, zeigen wundervoll vielfältige Rezepte, von denen man sich inspirieren lassen kann, z.B. auf der Seite das Kochrezept.de.

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Samstag, 12. Januar 2008 um 12:08 Uhr in Gesund leben & ernähren | 34540 Aufrufe


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