Keine Frage, die Akupunktur kann gesundheitlich viel bewirken. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) weiß man das bereits seit langem. Seit einiger Zeit gibt es sogar wissenschaftliche Studien, die die Wirksamkeit der Akupunktur bestätigen. Bisher recht wenig bekannt war aber die unterstützende Wirkung etwa der Ohrakupunktur bei Übergewicht.

Dafür werden die Akupunkturnadeln in bestimmte Meridianpunkte des Ohrs gesteckt. Laut TCM befinden sich im Ohrbereich verschiedene Meridianpunkte, die in direkter Verbindung mit bestimmten Körperbereichen stehen. Ziel der Ohrakupunktur ist es, den Appetit zu zügeln und den Stoffwechsel anzuregen. Je nach Variante können die kleinen Nadeln bis zu zehn Tagen in den Ohren verbleiben. Auch mehrere Sitzungen können nötig sein. Die Nadeln sollen Heißhungerattacken verschwinden lassen und ein schnelleres Sättigungsgefühl mit sich bringen.

Ohrakupunktur wirkt unterstützend

Die Ohrakupunktur nach der Lehre der TCM sorgt dafür, dass man beim Abnehmen unterstützt wird. Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Auch der Jojo-Effekt soll nicht auftreten. Allerdings reicht die Akupunktur des Ohres alleine nicht aus. Ebenso müssen Abnehmwillige ihre Ernährung umstellen.

So sollten die Zucker- und Fettanteile auf dem Speiseplan deutlich zusammengestrichen werden. Auch der Anteil der Kohlenhydrate sollte reduziert werden, damit das Abnehmen gelingt. Ersetzt werden können die so vermiedenen Lebensmittel durch vollwertige Kost, bestehend aus Eiweiß, Gemüse und Obst.

Bewegung muss sein

Ebenfalls sollte man sich mehr bewegen als vor dem Abnehmversuch. Das unterstützt bei der Gewichtsreduktion, regt den Stoffwechsel an und steigert die eigene Fitness. Gleichzeitig wird der gut trainierte Körper auch weniger anfällig gegenüber Infektionen und Krankheiten sein. Damit zeigt sich, dass die Ohrakupunktur zwar hilfreich beim Abnehmen sein kann, den Abnehmwilligen aber nicht gänzlich aus der Pflicht entlässt, selbst etwas zu tun.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 14. November 2016 um 06:39 Uhr in TCM: Behandlungen | 270 Aufrufe

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