Heißhunger-Attacken oder richtig gehende Fressanfälle – fast jeder steckte schon mal in einer Situation, die mit diesen Begleiterscheinungen einherging. Vielfach sind es Stress im Job, Liebeskummer oder auch andere Sorgen, die dazu führen, dass man unbedacht die nächste greifbare Tüte Chips zu Rate zieht. Doch das ist falsch. Denn langfristig plagt das schlechte Gewissen und die Figur leidet.

Mittlerweile wurden sogar wissenschaftliche Untersuchungen an Personen durchgeführt, die zu Fressattacken neigen und als Vergleichsgruppe an jenen, die als gemäßigte Esser gezählt werden. Bei ersteren wurden Regionen im Hirn aktiviert, in denen man eine Belohnung erwartet. Bei letzterer Gruppe war das hingegen nicht der Fall. Das erklärt also, warum manche Menschen bei schlechter Laune schneller zur Chipstüte greifen als andere. Damit soll jedoch nicht unbedingt der Hunger gestillt, sondern die aufkommende Leere im Inneren gefüllt werden. Negative Gefühle sollen mit den Fressattacken unterdrückt werden, statt dass man sich ihnen stellt. Doch es gibt Mittel und Wege sich diesen Heißhungerattacken zu stellen.

Dafür sollte das eigene Essverhalten genau beobachtet werden. Heute ist Essen immer und überall verfügbar. Die schnelle Bratwurst auf die Hand, die noch in der U-Bahn gegessen wird, die Tüte Chips abends vor dem Fernseher oder beim Treffen mit Freunden – Essen wird nicht mehr bewusst wahrgenommen. Stattdessen isst man einfach, weil das Essen da ist. Wer seine Heißhungerattacken in den Griff bekommen will, sollte wieder anfangen, bewusst zu essen. Während der Mahlzeiten bleibt der Fernseher aus, auch das Essen am PC ist nicht erlaubt. Ziel ist es, sich voll und ganz auf die Speisen vor einem zu konzentrieren, statt einfach zu essen, ohne darauf zu achten, was man isst.

Auch die Portionierung hilft beim mäßigen Essen. Wer eben nicht die Tüte Chips mit auf die Couch nimmt, sondern lediglich ein Schälchen damit füllt und es hin stellt, wird automatisch weniger essen. Das liegt zum Teil auch daran, dass man zu faul ist, nochmals aufzustehen, um das Schälchen nachzufüllen. Auf jeden Fall helfen solche Tricks dabei, das Beauty Ideal einer schlanken Figur eher zu erreichen. Zudem sollte man sich keinesfalls alles verbieten. Wer Schokolade braucht, um glücklich zu sein, sollte sie nicht rigoros vom Speiseplan streichen. In Maßen genossen und wirklich genossen, ohne sich anderweitig abzulenken, ist Schokolade durchaus erlaubt.

Wer schon mit einer stressigen Woche rechnet, sollte im Vorfeld einen Großeinkauf starten. Fertig geschnittenes Gemüse und Salate, die im Supermarkt erhältlich sind, dienen dabei als Sättigungsmittel. Sobald der Magen knurrt, darf zugegriffen werden. Schokolade, Chips und Co. bleiben im Supermarkt. Das hindert einen daran, doch schnell zum Kiosk um die Ecke zu gehen und ein Eis zu kaufen.

Ebenfalls sollte man sich nach Alternativen umsehen. Schließlich macht nicht nur das Essen glücklich, sondern es gibt auch andere Freuden im Leben. Hier wird insbesondere dem Sport nachgesagt, dass er glücklich macht – aber auch ein Spaziergang an der frischen Luft, optimalerweise bei Sonnenschein, hebt bei vielen Menschen die Stimmung.


# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 25. März 2013 um 07:20 Uhr in Beauty: Grundlagen | 1362 Aufrufe

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