Der Sommer steht ganz klar vor der Tür und damit auch die Badesaison. Spätestens jetzt sollte Frau prüfen, ob sie sich im Bikini wohlfühlt oder ob erst noch ein paar Pfunde purzeln sollen. Die meisten werden zu letzterem Ergebnis kommen. Doch auf ausschweifende Diäten mit massivem Hungergefühl und Heißhungerattacken haben die wenigsten Lust. Dabei gibt es ein paar einfache Tricks, mit denen sich täglich 200 bis 300 Kalorien einsparen lassen, ohne zu hungern und ohne allzu viel an den eigenen Essgewohnheiten zu ändern. Wer dazu noch etwas Bewegung in den Alltag integriert, kann dem Sommer gelassen entgegen sehen.

 

Kleine Teller verwenden

 

Zunächst sollte man auf kleine Teller umstellen. Generell gilt: Die riesigen Teller, die in der Sterneküche vorgesetzt werden, aber nur mit winzigen Mengen gefüllt sind, erscheinen schnell so, dass man nicht satt werden kann. Das Auge isst eben mit. Wer aber von Haus aus auf kleine Teller setzt, muss sich bei kleinen Portionen nicht fürchten, dass er nicht satt wird. Da der Teller voll war, wird dem Gehirn oft das Signal übermittelt, es hätte ausreichend zu essen gegeben.

 

Ruhe bewahren

 

Wer mal schnell in der Disco etwas isst, weiß, dass er davon kaum satt wird. Die schnelle Musik verleitet uns, ebenso wie das Essen im großen Freundeskreis, dazu, schneller zu essen. Da sich das Sättigungsgefühl aber erst nach einer gewissen Zeit einstellt, essen wir über den Hunger hinaus. Experten raten deshalb dazu, sich bewusst Zeit zum Essen zu nehmen. Langsame, entspannende Musik darf im Hintergrund laufen. Außerdem sollte jeder Bissen ausreichend lange und bewusst gekaut werden. Zusätzlich sollte man gut auf das Bauchgefühl hören, das einem klar und deutlich sagt, wann man satt ist.

 

Bloß keine Großpackungen nutzen

 

Der Handel will uns weismachen, dass wir mit XXL-Packungen sparen können. Wer genauer hinsieht, erkennt, dass das oft nicht der Fall ist. Ein weiteres Problem: Je größer die Packung, desto mehr wird verspeist. Wer also die XXL-Tüte mit Chips kauft, wird auch mehr Chips essen und dass die dick machen, ist allgemein bekannt. Kleine Portionen sollten auch beim Popcorn im Kino oder im Fast Food Restaurant gewählt werden.

 

Wo liegen die Kalorienfallen?

 

Zudem sollte man darauf achten, wo die Kalorienfallen genau liegen. Oft sind vermeintlich gesunde Lebensmittel nämlich echte Kalorienbomben. Ein Blick auf die morgendliche Müsli-Packung reicht dabei oft schon aus: Hier steckt haufenweise Zucker drin und auch die Kalorienzahl ist nicht zu vernachlässigen. Ebenfalls ist natürlich Vollkornbrot gesünder als Weißbrot, beinhaltet aber gleichzeitig deutlich mehr Kalorien.

 

Auf die Optik achten

 

Wichtig ist es ebenso, auf die Optik zu achten. Wer sich fest vorgenommen hat, gesünder zu essen, sollte sich die Mühe machen, einen Vitaminteller mit Obst und Gemüse optisch ansprechend anzurichten. Dieser sollte seinen Platz auf dem Schreibtisch oder dem Couchtisch finden, auf jeden Fall in unmittelbarer Nähe. Automatisch greift man zu und ernährt sich gesünder. Fetthaltige Snacks und Co. dagegen sollten möglichst weit weg untergebracht werden, damit man gar nicht erst in Versuchung kommt. Idealerweise landen sie erst gar nicht im Einkaufswagen.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 05. Mai 2014 um 07:35 Uhr in Gesund leben & ernähren | 1524 Aufrufe

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