Dass die Darmgesundheit für das eigene Wohlbefinden von entscheidender Bedeutung ist, haben wir bereits im letzten Artikel gezeigt. Doch wie kann man seinem Darm etwas Gutes tun? Wir haben die besten Tipps zusammengestellt.

 

Wer langsam isst und jeden Bissen bewusst kaut, der kann seinen Darm entlasten. Dabei sollten besser viele kleine Mahlzeiten als einige große gegessen werden. Sie belasten den Darm und den Magen deutlich weniger und erleichtern die Verdauung.

 

Außerdem sollten vermehrt Ballaststoffe auf dem Speiseplan stehen, da sie die Verdauung fördern. Sie können im Darm Wasser aufsaugen und beginnen dann zu quellen. So kann das Speisebrei-Volumen vergrößert werden und gegen die Darmwände drücken. Das wiederum regt die Darmtätigkeit an. Besonders ballaststoffreich sind dabei Lebensmittel, wie Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse, aber auch Vollkornprodukte jeder Art.

 

Darm entlasten – so geht’s

 

Hin und wieder sollte dem Darm auch eine Ruhephase verschafft werden. Das kann etwa geschehen, indem man ein bis zwei Mal die Woche das Abendessen ausfallen lässt. Auch einige Fastentage oder –wochen sind durchaus ratsam. Zusätzlich kann Wärme dem Darm gut tun. Insbesondere bei Magenschmerzen ist eine Wärmflasche auf dem Bauch eine echte Erleichterung.

 

Für die Anregung der Verdauung sind Lebensmittel, wie Flohsamen und Weizenkleie oder Leinsamen gut geeignet, da sie als natürliches Quellmittel gelten. Sie können ihre Wirkung aber nur dann voll entfalten, wenn auch ausreichend getrunken wird. Generell ist ein gesunder Flüssigkeitshaushalt entscheidend für die Darmgesundheit. Denn dadurch wird auch die Verdauung ohne blähende Gasbildung gefördert. Ideal sind eineinhalb bis zwei Liter pro Tag, wobei auf Kohlensäure weitestgehend verzichtet werden sollte.

 

Außerdem ist es ratsam, sich regelmäßig zu bewegen, um die Darmtätigkeit zu erhöhen. Dabei kann gleichzeitig die Darmmuskulatur aufgebaut werden. Zu wenig Bewegung kann dagegen die Muskulatur schwächen und hat nicht selten Verstopfung zur Folge.

 

Was tun bei Problemen?

 

Treten trotz aller Vorsorge Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt auf, können bestimmte Lebensmittel weiterhelfen. Bei Magenkrämpfen oder Bauchschmerzen können Kräutertees helfen. Bewährt haben sich vor allem Kamillentees und Tees mit Fenchel, Kümmel und Anis. Zudem sollte auf bestimmte Lebensmittel, die als blähend gelten, weitestgehend verzichtet werden. Dazu zählen zum Beispiel Knoblauch und Zwiebeln, Bohnen und Kohl, aber auch Rohkost. Fettige Speisen sollten ebenfalls nicht zu häufig auf dem Speiseplan stehen, da sie in dem Ruf stehen, den Blähbauch zu begünstigen.

 

Ausreichend Schlaf ist genauso wichtig, denn er sorgt dafür, dass wir ausgeruht und fit sind. Einige Forscher behaupten sogar, dass ein Schlafmangel das Risiko erhöhen kann, an Darmkrebs zu erkranken. Ebenso sollte Stress möglichst vermieden werden, denn auch dieser kann zu Problemen im Magen-Darm-Trakt führen. Entspannungsmethoden, wie Yoga, Tai Chi oder Autogenes Training können hier Abhilfe schaffen.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 28. Mai 2014 um 07:45 Uhr in Gesund leben & ernähren | 883 Aufrufe

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