Suppen galten lange Zeit als einfaches Arme-Leute-Essen. Doch sie können gerade in der Fastenzeit einen wertvollen Beitrag zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung leisten. So streng, wie die Fastenzeit ursprünglich begangen wurde, wird sie heute nicht mehr gesehen.

Vielfach verzichtet man nicht gänzlich auf feste Nahrung, sondern auf bestimmte Dinge, wie Alkohol oder Süßigkeiten. Auch Suppen können in der Fastenzeit öfters auf den Speiseplan gesetzt werden, da sie viele Vorteile in sich bündeln. So können sie dem oft gestressten Verdauungssystem eine wohltuende Auszeit bieten, sie gelten als gesund und enthalten aufgrund der ihnen eigenen Zusammensetzung viele wertvolle Mineralstoffe und Vitamine. Abhängig ist das natürlich stets von den verwendeten Zutaten. Bio-Produkte, die gerade Saison haben und aus der eigenen Region stammen, sind grundsätzlich die beste Variante.

Weniger Stress durch das Suppe auslöffeln?

Gerade das Löffeln der Suppe sorgt dafür, dass man das Essen nicht, wie sonst üblich, in der Mittagspause hinunter schlingt. Das gilt vor allem dann, wenn die Suppe noch sehr heiß ist. Durch das langsame Löffeln wird das bewusste Essen gefördert.

Gleichzeitig können gesunde Suppen mit viel Gemüse das Immunsystem stärken. Sie liefern unserem Körper wertvolle Vitamine, Nährstoffe, Flüssigkeit und Ballaststoffe. Nicht umsonst ist die Hühnersuppe die Empfehlung schlechthin bei Erkältungskrankheiten. Mittlerweile ist deren Wirkung sogar wissenschaftlich nachgewiesen.

Suppen leisten Beitrag für gute Figur

Last but not least leisten Suppen auch etwas für die schlanke Linie. Dafür muss man die Suppe allerdings von Grund auf selbst zubereiten. In Tüten- und Dosensuppen verstecken sich nämlich oft gehärtete Fette, Zucker oder ungesunde Aromastoffe. Wenn dann noch mageres Fleisch und/oder Gemüse als Einlage verwendet werden, macht die Suppe satt, obwohl sie nur wenige Kalorien hat.

Wem die Suppe alleine nicht sättigend genug ist, der kann stattdessen auf eine Vorsuppe ausweichen. Die insgesamt aufgenommene Kalorienmenge kann auf diese Weise um bis zu 20 Prozent reduziert werden.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 18. Februar 2021 um 07:04 Uhr in Gesund leben & ernähren | 169 Aufrufe

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