Am Abend sollte man essen, wie der sprichwörtliche Bettelmann und in dem alten, volkstümlichen Sprichwort steckt in jedem Fall auch ein Stück Wahrheit drin. Der Stoffwechsel fährt gegen Abend herunter. Was jetzt noch gegessen wird, kann nicht mehr bzw. nicht ausreichend verdaut werden. Deshalb sollte am Abend möglichst wenig Nahrung aufgenommen werden. Doch wie gelingt es, den sprichwörtlichen inneren Schweinehund zu besänftigen?

 

Nach 18 Uhr ist Essen tabu

 

Das besagt zumindest eine alte Weisheit. Deshalb ist ein frühes Abendessen sinnvoll. Dieses sollte nach Möglichkeit keine oder nur sehr wenige Kohlenhydrate enthalten. Brot, Nudeln, Reis und Co. sind also tabu. Auch Rohkost kann die eingeschränkte Verdauungstätigkeit nicht mehr verarbeiten und natürlich sind ebenfalls Süßigkeiten, die Zucker und damit reine Kohlenhydrate enthalten, jetzt nicht mehr gestattet. An all diesen Lebensmitteln sollte man sich während des Tages satt essen.

 

Gut geeignet sind hingegen gedünstetes Gemüse, Geflügel und Fisch, die auf dem Speiseplan stehen dürfen. Das Stichwort Trennkost bekommt in diesem Zusammenhang eine völlig neue Bedeutung. Auch in Gedanken sollte man sich darauf vorbereiten, dass es nichts mehr zu essen gibt. Rituale können dabei helfen, etwa das Zähneputzen nach dem frühen Abendessen.

 

Genussvolle Stunden erleben

 

Essen hat in gewissem Maße auch immer etwas mit Genuss zu tun. Diesen sollte sich niemand verderben lassen, nur weil er auf Speisen am Abend verzichtet. Ein Glas Wein (maximal einmal pro Woche), ein guter Tee (z. B. Ingwer-, Früchte- oder Kräutertee), der in kleinen Schlucken bewusst genossen wird oder alternative Entspannungsmethoden können hilfreich sein.

 

Hier sollte sich jeder eine Methode suchen, die ihm dabei hilft, zu entspannen, aber wesentlich besser als Essen ist. Lach-Yoga, ein entspannendes Bad, Musik hören oder in einem Buch schmökern, all das sind Möglichkeiten, um sich vom Hunger abzulenken.

 

Beim abendlichen Fernsehprogramm locken zahlreiche Versuchungen, insbesondere in der Werbepause. Wer nicht weg zappen will, sollte den Raum verlassen. Bewusstes Durchatmen auf der Terrasse oder dem Balkon hilft dabei, die Werbung und die damit verbundene Verführung nicht an sich heran zu lassen.

 

Sollte es trotzdem schwer fallen, abends auf weiteres Essen zu verzichten, lohnt es sich, früh zu Bett zu gehen. Dort kann man ebenfalls noch lesen oder Musik hören und den Tag in Gedanken an sich vorbei gleiten lassen. Das macht gerade in den ersten Wochen Sinn, wenn der Stoffwechsel sich noch umstellen muss.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 21. August 2013 um 06:41 Uhr in Gesund leben & ernähren | 1124 Aufrufe

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