Kurkuma gehört zu den noch eher unbekannteren Gewürzen. Dabei bringt es nicht nur reichlich Farbe auf den Tisch, sondern überzeugt auch mit seinen Inhaltsstoffen.

Die Wurzel ist vor allem für ihre leuchtend gelbe Farbe bekannt. Man sagt Kurkuma unter anderem eine verdauungsfördernde und entzündungshemmende Wirkung nach. Gleichzeitig soll das Pulver antibakteriell wirken. In der indischen Küche ist Kurkuma ein Muss, doch was kann das leckere Gewürz sonst noch alles?

Kurkuma – frisch oder getrocknet genießen?

Kurkuma wird hierzulande vorwiegend als gelbes Pulver angeboten. Nach dem Öffnen der Verpackung sollte es allerdings schnell verbraucht werden, da der Geschmack sich schon nach kurzer Zeit verändern kann. In Indien nutzt man das Gewürz meist getrocknet, in Thailand dagegen greift man lieber zur frischen Wurzel, um Fisch, Fleisch und Gemüse den typischen Geschmack zu verleihen.

Auf den ersten Blick sieht die Kurkuma-Wurzel dem Ingwer sehr ähnlich. Der Unterschied zeigt sich beim Schälen, denn dann sieht man die intensive gelbe Farbe der Wurzel. Auch geschmacklich unterscheiden sich die beiden Knollen deutlich. Während Ingwer intensiv und scharf schmeckt, ist der Kurkuma-Geschmack eher würzig, erdig und bitter.

Kurkuma richtig einsetzen

In der Küche sollte Kurkuma trotz aller Vorteile eher sparsam angewendet werden. Denn in zu großen Mengen schmecken Gerichte mit Kurkuma schnell bitter. Sein volles Aroma kann Kurkuma durch Erhitzen entfalten.

Mit Kurkuma kann man aber nicht nur eine leckere Würze zaubern, sondern die Wurzel eignet sich ebenso gut, um Lebensmittel natürlich einzufärben. Kein Wunder also, dass man Kurkuma auch unter den Namen Gelbwurz, Gelber Ingwer, Gilb- oder Safranwurz kennt. Geschmacklich lässt sich Kurkuma übrigens prima mit Ingwer kombinieren, so dass von beiden Gewürzen etwas auf den Teller kommen darf.

Insbesondere asiatische Speisen werden gerne mit Kurkuma gewürzt, zudem ist es in fast jedem Currypulver enthalten. Auch in vielen Kräutersalzmischungen kommt die Wurzel zum Einsatz. Sie kann Fleisch und Fisch eine besondere Note verleihen, aber auch vielen vegetarischen Gerichten.

Kurkumin ist nicht wasserlöslich

In Kurkuma ist Kurkumin enthalten, das nicht wasserlöslich ist. Daher kann es vom Körper nur schwer aufgenommen werden und es verbleibt nur kurze Zeit in der Blutbahn. Aus diesem Grund kombiniert man Kurkuma gerne mit schwarzem Pfeffer. Dieser enthält Piperin, das dafür sorgt, dass das Kurkumin deutlich besser im Körper aufgenommen werden kann. Die Bioverfügbarkeit von Kurkuma lässt sich ebenfalls in Verbindung mit Öl verbessern.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 22. April 2021 um 11:09 Uhr in Gesund leben & ernähren | 119 Aufrufe

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