Viele Pflanzen und Kräuter begleiten uns schon so lange, dass kaum mehr bekannt ist, wann sie entdeckt wurden. Ähnlich sieht es auch bei der Ginsengwurzel aus, wobei Experten davon ausgehen, dass sie seit 5.000 Jahren als Heilpflanze verwendet wird. Die Ginsengwurzel wird heute vorrangig in der TCM eingesetzt, als erstes entdeckten sie jedoch die Koreaner. Die Pflanze wirkt in ihrer Gesamtheit auf den menschlichen Körper und aktiviert dessen Selbstheilungskräfte.

Die Ginsengwurzel beinhaltet viele B-Vitamine, Folsäure und Mineralien. Bekannt wurde die Ginsengwurzel als Jungbrunnen, sie fördert die Konzentration und soll typischen Alterserscheinungen vorbeugen. Auch kann sie bei Stress und Überarbeitung helfen und zu mehr Gelassenheit im Alltag führen. Eine weitere Wirkung von Ginseng ist die durchblutungsfördernde Wirkung. Sie soll nicht nur auf das Gehirn, sondern auch auf alle anderen Organe wirken. Deshalb wird die Ginsengwurzel gerne als Potenzmittel eingesetzt. Allerdings steigert sie auch Blutungen, so dass der Arzt über die Einnahme informiert werden muss, wenn eine OP ansteht.

Besonders positive Wirkungen sagt man der Ginsengwurzel auch auf die Synapsen, also die Verbindungsstellen der Nerven im Gehirn nach. Durch diese können Konzentration und geistige Fitness deutlich gesteigert werden. Ebenfalls enthält die Ginsengwurzel Selen, welches sehr gute Entgiftungswirkungen aufweist. Als natürlicher Jungbrunnen, als Wachmacher bei Schlafstörungen, als leistungsförderndes und legales Dopingmittel – die Ginsengwurzel wird heute in vielen Bereichen eingesetzt.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 29. März 2010 um 08:45 Uhr in Gesund leben & ernähren | 4632 Aufrufe

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