Bittere Lebensmittel sind zugegebenermaßen nicht Jedermanns Geschmack. Doch in bestimmtem Maße sollten auch diese Lebensmittel unbedingt auf dem Speiseplan stehen, denn bitteres Essen kann durchaus gesund sein.

Als Bitterstoffe werden chemische Verbindungen bezeichnet, die sich durch ihren charakteristisch bitteren Geschmack auszeichnen. Durch diese Bitterstoffe wird auch die Ausschüttung von Magen- und Gallensaft im menschlichen Körper angeregt. Dadurch sagt man ihnen ebenfalls eine verdauungsfördernde und appetitanregende Wirkung nach. Trotzdem sollte man es mit den Bitterstoffen nicht übertreiben, denn der zu häufige Verzehr entsprechender Lebensmittel kann die Magenschleimhäute angreifen und führt nicht selten zu Magen-Darm-Problemen.

Bitterstoffe und ihre Wirkung

Neben der appetitanregenden und verdauungsfördernden Wirkung können Bitterstoffe auch die Durchblutung im Verdauungstrakt fördern. Sie sollen zusätzlich Linderung bei Blähungen verschaffen und sogar hemmend auf Entzündungen im Körper wirken. Selbst die antibakterielle Wirkung wird ihnen mitunter nachgesagt.

Wer abnehmen will, sollte ebenfalls auf Bitterstoffe setzen, da man ihnen nachsagt, den Appetit auf Süßes zu hemmen und die Fettverbrennung anzukurbeln. Damit könnten bittere Lebensmittel, wie Grapefruit und Co. sinnvoll Kekse, Schokolade und andere Süßigkeiten auf dem Speiseplan ersetzen.

Wichtige Lieferanten von Bitterstoffen

Die meisten Bitterstoffe kommen in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Bekanntester Vertreter ist wohl die Grapefruit, wobei darauf zu achten ist, dass sie Inhaltsstoffe enthält, die mit bestimmten Medikamenten zu gefährlichen Wechselwirkungen führen können. Weiterhin enthalten Salate, wie Rucola, Chicoree, Endivie, Radicchio oder Bohnenkraut wertvolle Bitterstoffe.

Außerdem können Bitterstoffe über Artischocken, Ingwer, Hopfen, Quinoa und Amaranth zugeführt werden. Bei den Gewürzen sind vor allem Basilikum, Rosmarin, Thymian und Kümmel reich an Bitterstoffen. Darüber hinaus enthalten viele Heilpflanzen Bitterstoffe, wie der Enzian, der Andorn oder Engelwurz, Gänseblümchen oder die Schafgarbe. Es gibt also reichlich Auswahl, so dass die Bitterstoffe auch sehr abwechslungsreich in den Speiseplan eingebaut werden können.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 28. Mai 2018 um 07:56 Uhr in Gesund leben & ernähren | 133 Aufrufe

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