Die ersten frischen Erdbeeren sind im Supermarkt und auf den Marktständen schon wieder zu entdecken und damit ist der Startschuss für die Schlemmersaison gefallen. Die roten Früchte sind nicht nur schön anzusehen, sondern schmecken auch noch lecker und sind gesund.

Denn in den Früchtchen sind zahlreiche Nährstoffe enthalten und ganz nebenbei sind sie auch noch kalorienarm. 100 Gramm Erdbeeren bringen es gerade mal auf 30 Kilokalorien, so dass die roten Früchte auch ein schlanker Genuss sind. Mit ihnen lassen sich Müslis und Joghurts aufwerten, aber auch in Salaten mit Rucola oder Spargel machen sich Erdbeeren besonders gut.

Was können Erdbeeren noch bewirken?

Erdbeeren gelten aufgrund des enthaltenen Mangans als echte Stimmungsaufheller. Denn fehlt dem Körper das Spurenelement, reagiert er oft mit Müdigkeit, Nervosität und Gereiztheit. Somit sorgen Erdbeeren also erwiesenermaßen für gute Laune.

Außerdem sind die wertvollen Polyphenole in Erdbeeren enthalten. Die sekundären Pflanzenstoffe und die Ellagsäure, die man in den Früchten findet, können Entzündungen vorbeugen und den Heilungsprozess fördern. Insbesondere bei Rheuma und Arthrose sollen Erdbeeren daher unterstützend wirken. Ebenfalls enthalten Erdbeeren sehr viel Folsäure. Die ist zwar den meisten als Nahrungsergänzungsmittel für Frauen mit Kinderwunsch oder während der Schwangerschaft bekannt, sie kann aber auch Magen-Darm-Probleme verursachen, zumindest wenn nicht ausreichend Folsäure im Körper vorhanden ist. Gleichzeitig ist Folsäure maßgeblich mit am Fett- und Eiweißstoffwechsel, an der Regulierung des Hormonhaushalts sowie am Nervenaufbau beteiligt.

Erdbeeren sind aber auch gut für Menschen, die unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden. Enthalten sind Kalium und Magnesium, die sich positiv auf die Blutfettwerte auswirken. Dadurch wird dann auch das Herz-Kreislauf-System gestärkt. Außerdem sorgt Kalium dafür, das Risiko für einen Schlaganfall zu verringern.

Diabetes-Patienten können bei Erdbeeren ebenfalls beherzt zugreifen. Die Ellagsäure sorgt für einen konstanten Blutzuckerspiegel, schützt die Blutgefäße und wirkt unterstützend bei Diabetes und Übergewicht. Manch einer sagt der Ellagsäure auch nach, dass sie vor Krebs schützen soll.

In 100 Gramm der roten Früchtchen sind fast 60 Milligramm Vitamin C enthalten. Das ist sogar mehr als in Orangen, die nur auf 50 Milligramm kommen. Damit sind Erdbeeren echte Vitaminbomben, die die Gefäße schützen, das Bindegewebe kräftigen, die Kalzium- und Eisenaufnahme verbessern und sogar freie Radikale fangen können. Außerdem sind wichtige Antioxidantien enthalten, darunter Catechin, Kämpferol, Lutein, Quercetin und das bereits erwähnte Vitamin C. Sie schützen die Zellen im menschlichen Körper vor freien Radikalen und Schadstoffen, werden deshalb oft auch als Anti-Aging-Mittel bezeichnet.

Was man sonst noch über Erdbeeren wissen muss

Aus botanischer Sicht sind Erdbeeren keine echten Beeren, genau wie Himbeeren oder Brombeeren. Sie zählen vielmehr zu den Sammelfruchtnüssen und stammen aus der Familie der Rosengewächse. Eigentlich ist auch nicht die Erdbeere selbst die Frucht, sondern die vielen kleinen Nüsse, die auf der äußeren roten Schicht der Erdbeeren sitzen.

Frische Erdbeeren sollten am besten sofort verbraucht werden. Im Kühlschrank sollten sie maximal zwei Tage lang aufbewahrt werden. Am besten eignet sich dafür ein offenes Gefäß, das mit Küchenrolle ausgelegt und im Gemüsefach des Kühlschranks verstaut wird. Das Waschen und Putzen der Früchte sollte erst kurz vor dem Verzehr erfolgen.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 30. April 2018 um 08:11 Uhr in Gesund leben & ernähren | 183 Aufrufe

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