Karotten, Pastinaken und Rüben sind zwar gemeinhin bekannt, doch fristeten sie lange Zeit in der modernen Küche eher ein Schattendasein. Mittlerweile erleben die farbenfrohen Früchte ein Revival – und das aus gutem Grund.

Wurzeln standen schon auf dem Speiseplan des Menschen, als er sich noch als Jäger und Sammler verdingte. Mittlerweile werden sie völlig neu interpretiert, in Form von Säften und Chips, angeröstet, püriert, gegrillt oder blanchiert. Auch Kinder lassen sich vom Wurzelgemüse schnell begeistern, kommt es doch von Haus aus in bunten Farben daher und wird zum echten Hingucker auf jeder Speisetafel. Der milde, oft süßliche Geschmack tut sein Übriges und Eltern freuen sich über die enthaltenen Vitamine, mit denen das Wurzelgemüse die Kleinsten und natürlich auch die Großen versorgt.

Karotten in bunten Farben

Karotten, Möhren oder Mohrrüben – das sind viele Namen für ein Wurzelgemüse, das auch in vielen Farben auftritt. Sie ist der Klassiker schlechthin im Gemüseregal und enthält in der bekannten orangen Variante reichlich Beta-Carotin. Der Pflanzenfarbstoff gilt als Vorstufe zum Vitamin A und ist an etlichen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. Gleichzeitig sagt man ihm nach, dass er unsere Sehkraft stärken soll.

Auch die bunten Varianten haben einiges zu bieten. In grünen Möhren ist Chlorophyll enthalten, in gelben Xanthophyll und in roten, orangen und rötlichen Möhren das Carotin.

Rüben und Pastinaken

Die rote Rübe, die auch als rote Bete bekannt ist, enthält vor allem den Farbstoff Betanin. Dieser kann unter anderem freie Radikale in unserem Körper bekämpfen und  die Abwehrkräfte stärken. Darüber hinaus enthält rote Bete das Vitamin C und die Mineralstoffe Selen und Zink. Daher wird sie auch gerne als vorbeugendes Mittel in der Erkältungs- und Grippesaison eingesetzt.

Pastinaken werden schon in der Babynahrung verwendet. Oft empfiehlt sich ein erster Brei aus Pastinaken bei der Beikosteinführung sogar eher als der klassische Möhrenbrei. Grund dafür: Die Pastinaken gelten als besonders gut verdaulich, gleichzeitig haben sie einen aromatischen Geschmack. Ganz nebenbei versorgen sie uns mit Magnesium, Kalium und Kalzium. Lange Zeit galten Pastinaken, die der Mensch schon seit der Bronzezeit sammelt, als Spitzenreiter unter den Wurzelgemüsen.

Auch Rettich ist ein gesundes Wurzelgemüse

Beim Blick auf gesundes Wurzelgemüse darf auch der Rettich nicht fehlen. Charakterisiert wird er durch seinen leicht scharfen Geschmack. Er soll appetitanregend und verdauungsfördern wirken. Nicht zuletzt enthält er stickstoff- und schwefelhaltige Senföle, die wiederum eine ähnlich antibakterielle Wirkung mit sich bringen, wie beim echten Senf, bei Kresse oder Rucola.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 13. Februar 2020 um 09:35 Uhr in Gesund leben & ernähren | 247 Aufrufe

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