Viele Menschen kennen das Problem: Obwohl sie sprichwörtlich hundemüde sind, können sie nicht einschlafen. Wach und unruhig liegen sie im Bett, wälzen sich von einer Seite auf die andere und hoffen, endlich den ersehnten Schlaf zu finden. Ursachen, die zu solchen Schlafstörungen führen können, gibt es dabei viele. Wer häufiger unter dem Problem leidet, sollte es einmal mit den folgenden Tipps probieren.

 

Keine Elektrogeräte am Bett

 

Viele Menschen nutzen das Smartphone als Wecker und wenn es so wunderbar griffbereit neben dem Bett liegt, kann man ja noch mal schnell durchs Internet surfen, weil man sowieso nicht einschlafen kann. Gerade das ist aber falsch. Die Bildschirme von Smartphone und Tablet sind besonders hell und gaukeln uns Tageslicht vor. Dieses wiederum sorgt dafür, dass das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet wird, wodurch wir noch einmal richtig wach werden. Besser ist es also, alle Ablenkungsquellen aus dem Schlafzimmer zu verbannen.

 

Mittagsschlaf ist nicht förderlich

 

Für viele ist er besonders erholsam, der kleine Mittagsschlaf. Doch er birgt auch Gefahren in sich. Durch den Mittagsschlaf oder das Nickerchen nach Feierabend tanken wir neue Energie auf. Die sorgt dafür, dass wir wach und munter sind und am Abend das Runterfahren umso schwerer fällt. Nur wer den ganzen Tag über wach ist, kann ein erhöhtes Schlafbedürfnis am Abend feststellen, das dabei hilft, schneller und besser einzuschlafen.

 

Regelmäßigkeit ist ein Muss

 

Für einen gesunden und erholsamen Schlaf ist Regelmäßigkeit ein Muss. Wiederkehrende Schlafens- und Aufstehzeiten helfen der inneren Uhr dabei, sich einem bestimmten Rhythmus zu unterwerfen. Verändern sich diese allerdings täglich, dann kann es zu erhöhten Einschlafschwierigkeiten kommen.

 

Hilft Alkohol beim Einschlafen?

 

Oft wird auch behauptet, ein Glas Wein oder Bier am Abend könne beim Einschlafen helfen. Alkohol jedoch ist bekannt dafür, die REM-Schlafphasen erheblich zu reduzieren. Diese Traumphasen in der Nacht sind aber wichtig. Je weniger wir davon haben, desto geringer fallen Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnisleistung aus. Alkohol kann zudem in der zweiten Hälfte der Nacht für Schlafstörungen sorgen.

 

Betten sind zum Schlafen da

 

Generell sollte man das Bett auch nur zum Schlafen nutzen. SMS, E-Mail, ein Buch, das gelesen wird, all das hat im Bett nichts verloren. Wenn man müde ist, legt man sich hin, löscht das Licht und kann schlafen. Durch diese rigorose Vorgehensweise, lernt das Gehirn, dass das Bett nur zum Schlafen da ist und das Einschlafen wird leichter fallen.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 14. Mai 2014 um 08:04 Uhr in Gesund leben & ernähren | 961 Aufrufe

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