Wellness, Entspannung, Abschalten vom Alltag, sich einmal richtig verwöhnen und die Seele einfach baumeln lassen – das ist der Traum vieler Menschen. Im Wellness-Kurztrip soll er in Erfüllung gehen, am besten noch über die Weihnachtstage. Der zweitägige Trip ins Wellnesshotel soll die Belastungen des Alltags wie durch Zauberhand von den Urlaubern nehmen. Doch kann das tatsächlich gelingen?

Aktuell werden einige Stimmen laut, die genau dies dem eigentlich zur Entspannung vorgesehenen Wellnessurlaub absprechen. Das heißt, dass viele Personen, die es gewohnt sind, ihren Alltag minutiös durchzuplanen, auch im Urlaub nicht mehr abschalten können. Sie entscheiden sich für einen dreitägigen Wellnessurlaub. Beginnend mit der Anreise am späten Freitagabend, noch kurz der Sauna einen Besuch abgestattet und dann todmüde ins Bett fallen. Am nächsten Morgen beginnt der Tag mit einem Termin für die Massage, dicht gefolgt von Terminen für Qi Gong, Kosmetikbehandlung, Aromatherapie und Co. Zwischendurch folgt ein Besuch im hauseigenen Fitnesstudio und die Mahlzeiten müssen auch noch schnell eingenommen werden. Am Sonntag werden bereits die Koffer gepackt, die Heimreise angetreten und am Abend wartet schon der nächste Termin auf die Urlauber, die ja jetzt völlig entspannt sein müssten.

Doch das Gegenteil ist der Fall, denn wer sich selbst im Wellnessurlaub nicht Zeit nimmt, die einzelnen Arrangements wirklich zu genießen, sich im Anschluss daran nicht eine Ruhepause gönnt, in der die Anwendung ihre Wirkung entfalten kann, der kann auch nicht abschalten. So wird der Wellnessurlaub mit Sicherheit nicht zum Erfolg. Der Körper braucht ausreichende Ruhepausen und die sollte man ihm erst recht im Urlaub gönnen.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 04. Januar 2012 um 06:24 Uhr in Wellness: Erfahrungen | 1826 Aufrufe

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