Der Herbst hat uns fest im Griff, die Tage werden kürzer, das Wetter ungemütlicher und die Sonne lässt sich nur noch selten blicken. Und tut sie es doch, so hat sie längst nicht mehr die wärmende Kraft des Sommers in sich. Vielmehr bestimmen graue und regnerische Tage derzeit unseren Alltag. Da kann es herrlich entspannend sein, sich in die eigenen vier Wände zurückzuziehen und eine Tasse heißen Tee zu genießen. Dabei versprechen Wellness-Tees eine Steigerung des eigenen Wohlbefindens und der Wellness an sich. Es gibt sie als Muntermacher, als beruhigende Tees, gegen Erkältungen und vieles mehr. So können Wellness-Tees vermeintlich bei fast allen nur erdenklichen Beschwerden hilfreich sein.

Dass Kräuter, die auch in diesen Tees vorwiegend verarbeitet werden, wissen wir schon seit langem. Einer der Vorreiter auf dem Gebiet der Kräuterheilkunde war die traditionelle chinesische Medizin, die noch heute auf Kräuter in den verschiedensten Variationen setzt, sei es im Tee, in der Nahrung, der Sauna oder bei Massagen. Doch welche Kräuter wirken eigentlich auf welche Art? Mit dieser Frage beschäftigen wir uns heute.

Gerne wird Pfefferminze in Tees verarbeitet, sie sorgt vor allem für Linderung von Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, sowie in der Galle. Weiterhin wirkt Pfefferminze krampflösend und beruhigend. Darüber hinaus sind Kamillenblüten gerne eingesetzte Kräuter für Tees. Auch sie entlasten Magen und Darm, können aber ebenfalls bei Schleimhauterkrankungen in Mund und Rachen helfen. Die Brennnessel wird genutzt, um den Harndrang zu verstärken, mehr Blut zu bilden und insgesamt zu entschlacken.

Gegen Blähungen und bei Hustenreiz wirkt Fenchel, Melisse kann Darm und Magen beruhigen und zusätzlich bei Herpes hilfreich sein. Die Hagebutte gehört zu den Allroundern unter den Kräutern und stärkt das gesamte Immunsystem. Bei Erkältungen wird sie ebenso gerne verwendet, wie bei Verstopfung, denn eine leicht abführende Wirkung wird der Hagebutte ebenso nachgesagt. Bei Problemen mit dem Kreislauf kann Hibiskus eingesetzt werden, insbesondere die Blüten des Hibiskus sollen hier hilfreich sein.

Der Anis ist meist in der Weihnachtsbäckerei bekannt, er kann aber auch Krämpfe und Schleim lösen und wird deshalb gerne bei Erkältungen eingesetzt. Blähungen werden mit Anis ebenso verringert. Wer seine Verdauung fördern und Krämpfe lösen will, sollte auf Ingwer setzen. Chili hingegen kann die Durchblutung anregen und soll überdies dabei helfen, das Risiko für eine Thrombose zu senken. Nelken werden als desinfizierend und antibakteriell bezeichnet und sollen den Magen beruhigen, Zimt dagegen kann anregend wirken. Er wärmt zudem von innen und wirkt sich positiv auf den Magen aus. Bei Nierenproblemen kann Wacholder helfen, denn dieser verstärkt die Tätigkeit der Nieren. Auch bei bestehendem Völlegefühl soll Wacholder sinnvoll sein.

Mit diesem Grundwissen kann sich auch jeder seine ganz persönliche Wellness-Tee-Mischung zubereiten, indem er einfach verschiedene Kräuter zu einem leckeren Tee zusammen mischt.


# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 06. Oktober 2010 um 09:02 Uhr in Wellness: Empfehlungen | 2070 Aufrufe

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