Die Walnuss ist nicht nur zu den besonders leckeren Nüssen zu zählen, sondern sie überzeugt auch mit zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen. Die ungesättigten Fettsäuren, die in der Walnuss enthalten sind, gelten als wahrer Kraftstoff fürs Gehirn.

Darüber hinaus kann die Walnuss aber noch mehr, wie jetzt Forscher von der Louisiana-State-University herausfanden. So sollen Walnüsse unter anderem die Darmflora positiv beeinflussen. Die Studie wurde allerdings von der California Walnut Comission (CWC) gefördert.

Darmflora wird von Walnüssen beeinflusst

Für ihre Untersuchungen teilten die Forscher Ratten in zwei Gruppen ein. Eine Gruppe erhielt täglich eine Portion gemahlener Walnüsse unters Futter gemischt. Die andere Gruppe musste auf diesen Nahrungszusatz verzichten. Nach zehn Wochen konnten die Wissenschaftler bei den Tieren, die Walnüsse erhielten, einen deutlichen Anstieg der gutartigen Darmbakterien verzeichnen. Dabei blieb die Nährstoff- und Kalorienbilanz bei beiden Gruppen über den gesamten Untersuchungszeitraum identisch.

Die Erkenntnisse der Forscher lassen darauf schließen, dass sich Walnüsse bzw. deren regelmäßiger Verzehr positiv auf die Anzahl unterschiedlicher Darmbakterien auswirken. Zudem weisen Walnüsse eine präbiotische Wirkung auf. Das heißt, dass sie diejenigen Darmbakterien ernähren, die im Körper dafür zuständig sind, das Gleichgewicht im Darm aufrecht zu erhalten.

Walnüsse häufiger auf den Speiseplan setzen

Die Forscher machen die bioaktive Verbindung von Proteinen und Omega-3-Fettsäuren für die gesundheitsfördernde Wirkung der Darmbakterien verantwortlich. Generell gilt zudem, dass eine möglichst vielfältige Besiedelung des Darms mit Bakterien die Gesundheit fördert. Personen, die unter Übergewicht oder entzündlichen Darmerkrankungen leiden, weisen oft eine geringere Anzahl unterschiedlicher Darmbakterien auf.

Damit könnte eine tägliche Portion Walnüsse verschiedenen Erkrankungen möglicherweise vorbeugen, in jedem Fall aber die Gesundheit fördern. Ein gesunder Darm ist letzten Endes auch die Basis für das allgemeine Wohlbefinden. Allerdings müssen weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um die Ergebnisse auf den Menschen übertragen zu können.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 31. Juli 2017 um 07:47 Uhr in Gesund leben & ernähren | 84 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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