Einer großen Beliebtheit erfreut sich heute die alternative Medizin. Hierbei geht es vor allen Dingen darum, sich auf natürliche Weise von Krankheiten zu befreien oder diesen vorzubeugen. In Frage kommen dafür vorwiegend Heilpflanzen, die über Jahrhunderte hinweg bekannt waren, kurzfristig in ihrer Bedeutung in Vergessenheit gerieten, mittlerweile aber umso häufiger wieder neu entdeckt werden.

Damit die Heilpflanzen aber richtig angewendet werden können, sollte man sich auch immer mit deren Inhaltsstoffen befassen. Denn nur, wenn diese Stoffe über die alternative Medizin richtig eingesetzt werden, kann diese die gewünschten Wirkungen erzielen. Unter anderem sind hierbei die Vitamine, die in vielen Wurzeln, Heilpflanzen und Co. enthalten sind, von großer Bedeutung. Das Vitamin E nimmt dabei ebenfalls eine Sonderstellung ein. Vitamin E ist aber bis dato eines der jüngsten Vitamine, da es in der Form erst 1968 entdeckt wurde. Zwar wurde schon in den 1920er Jahren festgestellt, dass es einen Nahrungsfaktor für Ratten gab, der deren Fortpflanzungsfähigkeit positiv beeinflussen konnte, doch stellte sich erst deutlich später heraus, dass es sich hierbei um das Vitamin E handelte.

Vitamin E wird in Fachkreisen auch als Alpha-Tocopherol bezeichnet. Dieses Vitamin ist Bestandteil aller Membranen, die die Zellen schützen. Außerdem ist Vitamin E eines der wichtigsten fettlöslichen Antioxidantien. Da Fette und Öle gerne von Freien Radikalen angegriffen werden, bietet das Vitamin E diesen Zellen einen optimalen Schutz. Es ist allerdings nicht hitzebeständig, so dass es beim Erhitzen diesen Schutz nicht mehr bieten kann.

Ebenfalls wirkt sich Vitamin E äußerst positiv auf unsere Durchblutung aus. Es kann gegen Bluthochdruck wirken, aber auch die Gefäße bestens durchbluten, so dass die gefürchtete Arteriosklerose kaum noch eine Chance hat, wird der Körper mit ausreichend Vitamin E versorgt. Überdies versorgt das Vitamin E die Haut mit reichlich Sauerstoff. Dadurch wirkt sie strahlender und jünger. Erkrankte Haut, die etwa unter Schuppenflechte, Neurodermitis oder Ekzemen leidet, sollte ebenso mit Vitamin E reichlich versorgt werden. Denn es kann diese Hautirritationen sinnvoll bekämpfen.

Vitamin E soll weiterhin positiv auf Erschöpfungszustände wirken, Muskelkrämpfe und Muskelkater lindern. Doch damit es seine positiven Wirkungen bestens entfalten kann, sollte es immer im Zusammenspiel mit Vitamin C agieren können. Dieses sorgt nämlich dafür, dass das Vitamin E nach einem Kampf gegen die Freien Radikale wieder in die aktive Form zurückgeführt werden kann.


# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 06. Juli 2011 um 06:38 Uhr in Gesund leben & ernähren | 2723 Aufrufe

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