Zum Start ins neue Jahr boomen die Fitness-Center: Neue Mitglieder rücken dem Winterspeck zu Leibe, voll der guten Vorsätze, nun endlich ernst zu machen mit dem gesünderen, sportlicheren Leben!

Ich drücke allen die Daumen, die diese Art Aufbruch zu neuen Ufern proben, doch selber hab’ ich das schon hinter mir: Drei Jahre Fitness-Center mit zweimaligem Neustart zum Jahreswechsel. Ein paar bewegte Wochen lang war es wunderbar, dann wurden meine Besuche spärlicher, schließlich landete ich im Status “Karteileiche” und nutzte nur noch gelegentlich die Sauna. Auf Dauer langweilte es mich, immer diesselben Bewegungen an den Geräten zu vollziehen und die Kurse, in denen sich hübsche Mädels um die zwanzig austobten, waren mir doch etwas zu dynamisch. Als ich dann mal mit Ehrgeiz gegen die Langeweile angehen wollte und an den Geräten “ein paar Kohlen auflegte”, endete das gleich mit einem Muskelfaserriss am Oberschenkel, der mir eine bleibende “Delle” einbrachte.

Macht nichts - nicht jeder ist ein Fitness-Center-Typ. Aber deshalb muss ich ja nicht in der Stube hocken bleiben! Der frühlingshafte Winter hilft, wieder in die Gänge zu kommen: zum täglichen Spaziergang (zügiges Gehen!) hab’ ich richtig Lust, wenn das Thermometer zehn Grad und mehr zeigt. Dann ist auch eine “große Runde” locker drin - ich freue mich über die unzeitgemäßen Blüten, die hier und da zu sehen sind, während die knappe Stunde, die ich mir täglich vorgenommen habe, wie im Fluge vergeht.

Da ich derzeit fünf Kilo mehr auf die Waage bringe als noch im letzten Sommer, sind eigentlich drastischere Maßnahmen angesagt. Doch mit allerlei “Hau-Ruck-Verfahren” hatte ich noch nie nachhaltigen Erfolg. Statt dessen nehme ich Probestunden in den Yoga-Schulen meiner Umgebung,  fülle den Kühlschrank mit Obst und Gemüse und siebe im Garten Kompost - das geht, weil’s noch so warm ist und bringt mich ganz schön ins Schwitzen!

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 10. Januar 2007 um 08:36 Uhr in Prävention | 3944 Aufrufe

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Kommentare:

Nun, das mit den guten Vorsätzen wird niemals wirklich funktionieren.

Die Menschen, die sich zum Jahreswechsel gute Vorsätze einfallen lassen, wollen nämlich gar nicht wirklich etwas ändern.

Denn sonst würden sie es einfach tun und nicht jedes Jahr ihr Gewissen mit Vorsätzen beruhigen.

Aber das Problem mit der Veränderung ist nicht neu, sagte doch schon Einstein:

“Es ist die reinste Form des Wahnsinns, alles beim alten zu lassen und zu erwarten, dass sich etwas ändert”

Also packen wir’s an und ändern etwas. Seien es die Gewohnheiten, unsere Lebensumgebung oder gleich unsere ganze Lebensweise.

Wichtig ist nur, DASS wir etwas ändern, nur so kommen wir weiter!

Gerhard Zirkel

Gerhard Zirkel am Freitag, 12. Januar 2007 um 15:59 Uhr


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