Dass zu einer Diät, die langfristig Erfolg verspricht, nicht nur eine umfassende Ernährungsumstellung, sondern auch ausreichend Bewegung gehört, dürfte jedem klar sein. Besonders gut eignet sich hier das Radfahren, da man dabei viel Energie verbrennt, Fettpolster abbauen und Muskeln aufbauen kann.

Wer das Radfahren zur Unterstützung einer Ernährungsumstellung nutzen will, profitiert von vielen Vorteilen: Vorbereitungen, Einweisungen oder ein großes Equipment sind nicht nötig. Auch muss man sich nicht an bestimmte Termine, wie etwa beim Besuch des Fitnessstudios oder dem Training in einer Sportgruppe halten. Ganz nebenbei lässt sich beim Radfahren frische Luft tanken und man kann seine Umwelt erkunden, die Natur und die Landschaft genießen und einfach mal abschalten.

Radfahren beansprucht viele Muskelgruppen

Wer sich für das Radfahren entscheidet, beansprucht dabei viele Muskeln von Kopf bis Fuß. Wer sich richtig auspowert, sorgt ganz nebenbei auch in Ruhephasen für einen erhöhten Grundumsatz, also eine erhöhte Energieverbrennung. Wer sich für das zügige Radfahren entscheidet, kann abhängig vom Körpergewicht, dem Alter und der Geschwindigkeit 200 bis 800 Kilokalorien pro Trainingsstunde verlieren.

Ganz nebenbei wird die Herzfrequenz erhöht und damit das Herz-Kreislauf-System trainiert. Blutdruck und erhöhte Blutfettwerte werden durch effektives Radfahren gesenkt und die Zahl der Immunzellen im Blut erhöht sich. Darüber hinaus werden beim Radeln Stresshormone abgebaut, dafür aber das Glückshormon Serotonin aufgebaut.

Insbesondere für Personen, die unter Übergewicht leiden, ist das Radfahren eine ideale und gesunde Sportmöglichkeit. Das eigene Körpergewicht wird vom Fahrradsattel getragen. Die Bewegungen beim Radeln sind rund und weich, so dass die Gelenke nicht unnötig belastet werden. Selbst, wer unter Knie- und Gelenkproblemen leidet, kann diesen Sport also durchaus ausüben. Generell sollten dabei Belastungsspitzen entfallen und das Training hinsichtlich des Schwierigkeitsgrades den individuellen Voraussetzungen angepasst werden. Im Laufe der Zeit werden Fitness und Ausdauer ganz natürlich zunehmen.

Worauf man beim Radfahren achten muss

Um mit dem Radfahren den Abnehmeffekt zu unterstützen, sollte man auch hier ein paar Punkte beachten. Lenker und Sattel müssen in der Position eingestellt werden, die auf den Fahrer individuell abgestimmt ist. So lassen sich Muskelverspannungen vermeiden. Wichtig ist ebenso die richtige Kleidung. Wetterfeste Kleidung sorgt für trockenes Heimradeln, selbst wenn ein Regenguss einen überrascht. Der Helm darf aus Sicherheitsgründen nicht fehlen.

Zunächst dürfen Trainingsdauer und –intensität noch etwas geringer ausfallen, erst nach und nach werden diese langsam gesteigert. Experten empfehlen, das Training drei Mal wöchentlich durchzuführen, etwa 20 bis 40 Minuten sollten ausreichen. Ergänzend dazu kann man zum Einkaufen oder zur Arbeit mit dem Rad fahren.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 18. August 2016 um 05:49 Uhr in Gesund leben & ernähren | 516 Aufrufe

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