Wer seine täglichen Mahlzeiten aufpeppen will, arbeitet mit Gewürzen. Besonders Pfeffer ist hier gefragt, wenn man es scharf mag. Doch nicht nur zum Würzen ist Pfeffer ideal, auch bietet das nach Salz beliebteste Gewürz der Deutschen gesundheitliche Vorteile.

So kann Pfeffer sowohl bei Erkältungen hilfreich sein, als auch die Schmerzlinderung fördern und sogar Auswirkungen aufs Liebesleben haben.

Pfeffersorten beeinflussen Geschmack

Pfeffer gehört botanisch gesehen zu den Pfeffergewächsen. Besonders bekannt ist hierzulande der schwarze Pfeffer. Dabei gibt es Pfeffer in verschiedenen Farben und Varianten. Grüner Pfeffer wird beispielsweise unreif geerntet und anschließend in Salz oder Essig eingelegt. Typisch für diesen ist der fruchtige und milde Geschmack.

Weißer Pfeffer ist das komplette Gegenteil des schwarzen Pfeffers. In letzterem sind ätherische Öle enthalten, die für eine besonders würzig-holzige Note sorgen. Im weißen Pfeffer dagegen dominiert die Schärfe. Daher eignet er sich ideal für sahnige Saucen und Kartoffelgerichte.

Der rote Pfeffer wird am spätesten geerntet. Er kann unter anderem in Salzlake konserviert werden. Beim roten Pfeffer handelt es sich um eine echte Rarität, die mit ihrem besonders scharfen und gleichzeitig herzhaft süßen Aroma überzeugt. Daher wird roter Pfeffer gerne auch in Desserts verwendet.

Piperin – der wichtigste Inhaltsstoff von Pfeffer

Der wichtigste Inhaltsstoff von Pfeffer ist zweifellos Piperin, das auch für den scharfen Geschmack zuständig ist. Der Stoff stellt für den Körper einen Schmerzreiz dar, wodurch wiederum Endorphine freigesetzt werden. Ebenso kann Piperin die Verdauung anregen, so dass Pfeffer bei Verdauungsproblemen und Blähungen hilfreich sein kann. Darüber hinaus wird die Fettverbrennung von Piperin angeregt.

Neben Piperin enthält Pfeffer auch weitere wichtige Inhaltsstoffe, darunter die Vitamine A und B6, Eisen und Magnesium. Gegen Muskelschmerzen soll Pfeffer ebenfalls helfen können. Die verbesserte Durchblutung, die mit dem Genuss von Pfeffer einhergeht, bringt auch eine aphrodisierende Wirkung mit sich.

Pfeffer gegen Krankheiten

Bei vielen Krankheiten verspricht Pfeffer darüber hinaus Linderung. Man sagt ihm eine fiebersenkende und entzündungshemmende Wirkung nach. Für eine klassische Fiebermischung etwa werden zwei Teelöffel schwarze Pfefferkörner mit zwei Esslöffeln Zucker und einem halben Liter Wasser zum Kochen gebracht. Diese Mischung sollte bis auf eine Tasse Flüssigkeit reduzieren. Danach kann man über den Tag verteilt immer einen Esslöffel von der Mischung einnehmen. Kinder sollten nur die halbe Dosis verwenden.

Bei Verstopfung kann ein Mix aus Pfefferminz- und Zitronenblättertee mit einem Teelöffel Pfeffer verfeinert werden. Halsschmerzen und Bronchitis bekämpft man mit gemahlenem Pfeffer, der mit Honig und Milch aufgekocht wird. Die Mischung sollte zwei bis drei Mal pro Tag getrunken werden.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 23. April 2020 um 13:26 Uhr in Gesund leben & ernähren | 169 Aufrufe

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