Die Pollenallergikersaison ist eröffnet, die Nase läuft, die Augen tränen und jucken. Doch was kann man außer der chemischen Keule noch gegen die klassischen allergischen Beschwerden tun? Es gibt einige Hausmittel, mit denen die Beschwerden zumindest gelindert werden können.

Der allergische Schnupfen ist dabei das Hauptproblem und in diesen Tagen wird man mit Schniefnase ohnehin schon schief angesehen. Salzhaltige Nasenspülungen, Nasensprays oder Dampfbäder können zwar keine Erfolgsgarantie geben, aber doch die Beschwerden lindern. Bei einer stark verstopften Nase hilft oft eine Nasenspülung mit Salzwasser. Dafür braucht man nur einen Teelöffel herkömmliches Kochsalz, der in einem Viertelliter lauwarmem Wasser aufgelöst wird. Die Lösung zieht man dann einfach die Nase hoch. Allergene sollen so ausgespült werden, gleichzeitig wird die Nasenschleimhaut desinfiziert und bestehende Entzündungsreaktionen werden gelindert.

Was bringen Allergenfilter?

Auch Allergenfilter, so genannte Schwebstofffilter, die auch als HEPA-Filter bekannt sind, sollen helfen. Ihr Ziel ist es, die Allergene, die in der Raumluft schweben, wirkungsvoll zu beseitigen. Idealerweise werden die Filter direkt an den Fenstern angebracht, so können die Allergene gar nicht erst in die eigene Wohnung eindringen.

Darüber hinaus kann man einen Luftreiniger aufstellen. Die Luft wird darin gefiltert und gereinigt und erst im Anschluss daran wieder an die Raumluft abgegeben. Diese Geräte sind jedoch mit teils hohen Kosten versehen.

Duschen gegen die Allergie?

Gerade bei Heuschnupfen gibt es eine einfachere Möglichkeit, zumindest die eigene Wohnung allergenfrei zu halten: Nach dem Nachhausekommen sollte man sofort die Kleidung wechseln. Abends ist eine ausgiebige Dusche ratsam, dabei sollten auch gleich die Haare gewaschen werden. Pollen bleiben nämlich oft an Kleidung und Körper haften. Wer sich an diese Regeln hält, verhindert so, dass er die Pollen in der gesamten Wohnung verteilt.

Honig und Eukalyptus bei Allergie?

Honig gehört bekanntermaßen zu den ältesten Heilmitteln gegen Pollenallergien. Wer den süßen Aufstrich regelmäßig verzehrt, soll eine Immunisierung erreichen. Das Immunsystem gewöhnt sich sozusagen an die Pollen aus der Natur, die ja auch im Honig enthalten sind.

Wichtig ist dabei, dass man auf Honig aus der eigenen Region setzt. Dieser sollte nicht erhitzt und naturbelassen sein. So bleiben die Allergene im Honig. Naturhonig kann als Aufstrich, noch besser jedoch pur gegessen werden. Zwei Mal pro Tag ein Teelöffel reichen bereits aus. So kann sich der Körper langsam an die Allergene aus der Natur gewöhnen.

Auch Eukalyptus empfiehlt sich bei Allergien. Aufgrund seiner Inhaltsstoffe wirkt er wie eine Art natürliches Kortison. Die Ausschüttung allergieauslösender Botenstoffe wird damit gehemmt, wodurch auch die Symptome der Allergie gelindert werden sollen.

Zehn Tropfen Eukalyptusöl können etwa als Badezusatz schon ausreichen. Als Nasenöl kann man einige Tropfen des Eukalyptusöls auch mit einem hochwertigen Speiseöl mischen.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 27. April 2020 um 06:43 Uhr in Gesund leben & ernähren | 81 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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