Nussbutter, wie etwa Erdnussbutter, steht in dem Ruf einfach nur dick zu machen. Dabei ist sie nicht nur ein klassischer Dickmacher, sondern kann auch fit machen – wenn man sie in Maßen genießt. Klassische Nussbutter, die aus passierter, gebräunter Butter entsteht, ist allerdings nicht damit gemeint.

Nussbutter, die aus gemahlenen Mandeln, Pistazien, Cashewkernen oder Haselnüssen entsteht, ist dagegen empfehlenswert, unabhängig davon, ob sie gesüßt oder gesalzen wird. Für Veganer ist das Mus sogar ein guter Ersatz für normale Butter. Nicht-Veganer freuen sich über Nussbutter als Zugabe für das morgendliche Müsli oder im Smoothie. Gleichzeitig kann sie als Dip oder Aufstrich eingesetzt werden.

Nüsse als Basis für Nussbutter

Wichtig ist nur, dass es tatsächlich Nüsse sind, die als Basis dienen, da diese sehr gesund sind. Sie enthalten reichlich Proteine, die den Muskelaufbau unterstützen und können sich aufgrund des enthaltenen Kaliums und Magnesiums auch positiv auf die Herzgesundheit auswirken. Der Anteil der gesunden ungesättigten Fettsäuren ist ebenfalls höher als der der ungesunden gesättigten Fettsäuren.

Gleichzeitig ist die Nussbutter ein wertvoller Energielieferant. Wer auf Mandelmus setzt, kann zudem Kalorien gegenüber der klassischen Erdnussbutter einsparen. Darüber hinaus ist Nussbutter ballaststoffreich und wirkt dadurch sättigend. So kann man gleichzeitig Heißhungerattacken vorbeugen. In Mandelbutter steckt zudem sehr viel Vitamin E und sie ist reich an Vitamin B6. Das enthaltene Zink kann zusätzlich das Immunsystem stärken.

Trotz aller gesundheitlichen Vorteile gilt auch bei der Nussbutter: Die Menge macht das Gift, denn Nüsse enthalten grundsätzlich viel Fett. Daher sollten nicht mehr als zwei Esslöffel Nussbutter pro Tag auf dem Speiseplan landen. Empfehlenswert ist es zudem, sich beim Kauf nach dem Zuckergehalt zu richten. Wurde Zucker zugefügt und wenn ja, wie viel?

Nussbutter einfach selbst machen

Wer genau wissen will, was in seiner Nussbutter steckt, kann diese natürlich auch einfach selbst herstellen. Dafür braucht es zwei bis drei Tassen Nüsse, etwas Zimt, Datteln, Honig, Salz und Kakao sowie Olivenöl.

In einer leistungsstarken Küchenmaschine werden die Nüsse für mehrere Minuten gemahlen. Um den Geschmack zu intensivieren, können die Nüsse vor dem Mahlen auch noch in einer Pfanne angeröstet werden. Dabei müssen die Nüsse so lange gemahlen werden, bis das Nussöl austritt und eine feste, aber gleichzeitig cremige Masse entsteht. Mit einem Schuss Öl kann ein zu fest gewordenes Mus einfach verdünnt werden. Wasser eignet sich allerdings nicht. Das Mus kann man dann einige Zeit nutzen, sollte es aber kühl und dunkel einlagern.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 08. März 2021 um 07:26 Uhr in Gesund leben & ernähren | 200 Aufrufe

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