Mit zunehmendem Alter mehren sich die Falten auf der Haut. Schon ab 30 Jahren nimmt die Regenerationsfähigkeit der Haut ab, am Hals, Dekolleté und im Gesicht werden erste Falten sichtbar.

Grund für die Faltenbildung ist die nachlassende Elastizität der tieferen Hautschichten. Zudem bildet der Körper weniger Kollagen, wodurch die Haut an Feuchtigkeit und Struktur verliert. UV-Strahlung, regelmäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum, zu wenig Schlaf und hormonelle Schwankungen wirken sich ebenfalls auf die Haut aus. Kein Wunder, dass die Kosmetikindustrie unzählige Anti-Aging-Produkte mit großem Erfolg auf den Markt bringt. Dabei gibt es auch natürliche Alternativen.

Öl und Joghurt gegen Falten

Kokos-, Oliven- oder Mandelöl können beispielsweise für eine geschmeidigere Haut sorgen. Dafür wird ein Baumwolltuch mit dem Öl getränkt und damit die Haut in kreisenden Bewegungen massiert. Dadurch lösen sich abgestorbene Hautschuppen, so dass ein Peelingeffekt entsteht. Gleichzeitig kann das Öl in die Haut eindringen und sie geschmeidiger machen.

Ebenfalls sinnvoll ist eine Maske aus Joghurt und einem Teelöffel Honig. Damit spendet man der Haut Feuchtigkeit. Gleichzeitig wirkt die Maske entzündungshemmend, sorgt für einen strahlenden Teint und glatte Haut.

Aloe Vera, Mandeln und Ingwer sind gut für die Haut

Bekannt ist Aloe Vera mittlerweile fast jedem. Auch der Haut kann das Beautymittel helfen, ihr mehr Elastizität verleihen und Zellschäden verhindern. Dadurch wird auch die Hautalterung verlangsamt.

Wie das Mandelöl, so sind auch Mandeln selbst gut für die Haut. Sie enthalten viel Vitamin E, wobei dieses in ausreichender Menge dafür sorgt, dass der Alterungsprozess verzögert wird. Idealerweise weicht man eine Handvoll Mandeln über Nacht in Wasser oder Milch ein. Am nächsten Morgen schält man die Mandeln und verarbeitet sie zu einer Paste, die man großzügig auf das Gesicht aufträgt. Dort darf die Paste einige Zeit einwirken, bevor sie gründlich wieder abgespült wird.

Ingwer ist ein weiteres bekanntes Naturheilmittel, das bei vielen gesundheitlichen Beschwerden hilft. Vermischt mit etwas Honig lässt sich eine Paste aus geriebenem Ingwer sehr gut aufs Gesicht auftragen. Dort sollte sie für eine halbe Stunde einwirken. Die Maske fördert die Durchblutung und sorgt für ein frischeres Erscheinungsbild der Haut.

Möhren und Fette für eine gesunde Haut

Die klassische Möhre ist wohl in fast jedem Kühlschrank zu finden. Sie ist ein leckerer Snack für zwischendurch und eignet sich als Gemüsebeilage zu vielen Gerichten. Karotten enthalten viel Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. Dieses fördert die Bildung von Kollagen, so dass schon das Knabbern von Möhren helfen kann. Vermischt mit Honig eignen sich gekochte Möhren auch als Maske fürs Gesicht, die rund 30 Minuten einwirken sollte.

Nicht zuletzt benötigt die Haut auch gesunde Fette, wie wir sie in Omega-3-Fettsäuren finden. Sie verbessern die Spannkraft der Haut. Besonders häufig sind sie in Fisch, Leinsamen, Walnüssen und Chiasamen zu finden.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 21. Februar 2019 um 12:41 Uhr in Beauty: Grundlagen | 204 Aufrufe

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