Dass wir täglich ausreichend trinken sollten, ist mittlerweile allgemein bekannt. Doch wie und was trinken wir idealerweise?

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist für den Stoffwechsel und das allgemeine Wohlbefinden von großer Bedeutung. Ideal sind Wasser oder ungesüßte Tees. Dabei kommt es auch auf die Menge an. Erwachsene sollten im Schnitt auf zwei Liter Wasser pro Tag kommen. Mehr Flüssigkeit ist an heißen Tagen im Sommer und bei körperlicher Aktivität zu empfehlen.

Wann sollten wir trinken?

Auch über die Frage des Wann wird oft diskutiert. Weit verbreitet ist die Meinung, dass es sinnvoll ist, morgens direkt nach dem Aufstehen zwei bis drei Gläser Wasser zu trinken. Es soll den Stoffwechsel ankurbeln und Verdauungsstörungen vorbeugen. Gleichzeitig soll das allmorgendliche Glas Wasser den Teint erstrahlen lassen und die Haut glatt machen. Auch auf die Figur wirkt sich das Wasser am Morgen aus. Da es den Stoffwechsel ankurbelt, kann die Energie aus der Nahrung besser verwertet werden.

Ebenfalls hält sich die Aussage hartnäckig, dass man während der Mahlzeiten kein Wasser trinken sollte. Stattdessen sollte ein Glas Wasser vor der Mahlzeit getrunken werden. Fakt ist: Das Wasser vor der Mahlzeit kann das Hungergefühl reduzieren, zumal wir oft Durst mit Hunger verwechseln. Gleichzeitig stellt sich das Sättigungsgefühl schneller ein, da ja der Magen bereits zum Teil mit Wasser gefüllt ist.

Während der Mahlzeit Wasser zu trinken, soll angeblich die Verdauung stören. Fakt ist: Wer ein Glas Wasser zur Mahlzeit trinkt, wird keine Auswirkungen auf die Verdauung spüren. Nur bei zu viel Wasser während des Essens kann die Magensäure verdünnt werden, was die Verdauung verlangsamt.

Auch sollte man nicht erst dann trinken, wenn man durstig ist. Das Durstgefühl ist ein erstes Anzeichen für eine Dehydrierung. Daher sollte man regelmäßig über den Tag verteilt trinken – auch ohne Durst. Denn eine Dehydrierung hat schwerwiegende Folgen für den Körper. So können Konzentrationsstörungen auftreten, vermehrte Müdigkeit, Verdauungsstörungen und sogar Nierenprobleme.

Kann man auch zu viel trinken?

Grundsätzlich nein. Wenn man allerdings in sehr kurzer Zeit sehr viel Wasser trinkt, gerät mitunter der Elektrolythaushalt im Körper durcheinander. Zu viel Flüssigkeit spült Nährstoffe aus dem Körper. Die Folge sind oft Schwindel, Kopfschmerzen, Herz-Rhythmus-Störungen, Atemnot und Müdigkeit. Deshalb sollten vor allem Sportler darauf achten, regelmäßig Elektrolyte einzunehmen. Allerdings ist eine Wasservergiftung sehr selten, da kaum jemand so viel trinken kann.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 18. Februar 2019 um 12:14 Uhr in Gesund leben & ernähren | 199 Aufrufe

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