Düfte beeinflussen unser Leben in einem nicht zu unterschätzenden Maße. So werden einige Düfte mit frühen Erinnerungen aus der Kindheit verbunden, andere lösen positive Gefühle, wieder andere Ekel aus. An diesem Punkt der Duftwahrnehmung setzt auch die Aromatherapie an. Sie sorgt dafür, dass mit Düften gezielt Wirkungen hervorgerufen werden sollen. Als Wellnessanwendung in Wellnesshotels ist die Aromatherapie bereits sehr bekannt. Mittlerweile tritt sie ihren Siegeszug jedoch über diese Grenzen hinaus an.

So werden die ätherischen Öle, die die Grundlage für die Aromatherapie darstellen, beispielsweise in Badezusätzen und Kosmetika verarbeitet. Mit einem entspannenden Bad können Schlafstörungen gemildert werden, die Kosmetika, in denen ätherische Öle verwendet wurden, sind besonders hochwertig. Wer Kopfschmerzen hat, der kennt auch das Pfefferminzöl. Dieses ätherische Öl wird in die Schläfen eingerieben und lindert den Schmerz. Dabei wirkt es viel verträglicher, als Medikamente.

Ätherische Öle sind allerdings in unterschiedlichen Qualitäten erhältlich. Zum Einen gibt es die synthetisch hergestellten Öle, die auch als Duftöle bekannt sind. Sie eignen sich für Duftlampen, können jedoch nur selten eine Wirkung hervorrufen. Ätherische Öle mit hoher Qualität sind sehr teuer, deshalb lassen sie sich leicht am Preis erkennen. Allerdings sind sie auch sehr ergiebig, denn pur sollten die Öle nie angewendet werden. Dann können sie zu Reizungen von Haut oder Schleimhäuten führen. Insofern können ätherische Öle sehr stark verdünnt werden.

Ob nun auf Wellnessreisen oder zu Hause: Ätherische Öle können gezielt eingesetzt werden, um Entspannung zu finden oder einfach ein belebendes und erfrischendes Bad zu nehmen. Für Kompressen und Massagen sind sie ebenfalls geeignet. Das Teebaumöl ist eines der bekanntesten ätherischen Öle und kann selbst bei Hautkrankheiten mitunter positive Wirkungen erzielen.

Wer jedoch die Aromatherapie mit ätherischen Ölen durchführen möchte, sollte sich mit seinem Arzt absprechen. Zwar sind grundsätzlich kaum Nebenwirkungen zu befürchten, doch gerade Allergiker können auf die ätherischen Öle, die aus Blumen gewonnen werden, reagieren. Deshalb muss erst abgeklärt werden, ob die Aromatherapie für sie in Frage kommt.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 14. Dezember 2009 um 09:35 Uhr in Wellness: Behandlungen | 5240 Aufrufe

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