Dass eine gesunde Verdauung wichtig für das allgemeine Wohlbefinden ist, ist wohl jedem klar. Viele schwören dabei auf Leinsamen und Flohsamen, um die eigene Verdauung gesund zu erhalten, Verstopfungen zu lösen und die Darmgesundheit insgesamt zu fördern.

Im menschlichen Körper nimmt die Verdauung eine besonders wichtige Rolle ein, denn sie sorgt für die Aufnahme von Nährstoffen und die Ausscheidung von Abfallprodukten. Es gibt einige Tipps, wie man die gesunde Verdauung fördern kann. So sollte man sich generell ausreichend Zeit zum Essen nehmen, genügend Wasser trinken und auf eine ballaststoffreiche Kost achten. Leinsamen und Flohsamen sind ebenfalls förderlich für die Verdauung, wobei es kleine, aber feine Unterschiede gibt.

Vorteile von Leinsamen

Leinsamen, die aus der Flachspflanze gewonnen werden, zeichnen sich durch ihren leicht nussigen Geschmack aus. Sie enthalten besonders viele Ballaststoffe, versorgen uns aber auch mit wichtigen Omega-3-Fettsäuren und Lignanen. Letztere zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und man sagt ihnen antioxidative Wirkungen nach.

Vorteile von Flohsamen

Flohsamen stammen von der Pflanze Plantago ovata ab. Sie enthalten ebenfalls viele lösliche Ballaststoffe. Diese quellen im Darm auf und bilden dort eine gelartige Substanz. Zusätzlich sagt man Flohsamen nach, dass sie den Cholesterinspiegel senken und den Blutzuckerspiegel regulieren können.

Wie wirken sich Flohsamen und Leinsamen auf die Verdauung aus?

Beiden gemein ist, dass sie sich positiv auf unsere Verdauung auswirken. Die Ballaststoffe helfen dabei, etwaige Verstopfungen auf natürliche Weise zu lösen. Sie machen den Stuhl weicher. Dennoch zeigen sich auch Unterschiede.

So haben Flohsamen eine leicht abführende Wirkung, so dass sie besonders gerne bei hartnäckigen Verstopfungen eingesetzt werden. Zudem quellen sie im Darm auf, so dass sie nicht nur den Blutzuckerspiegel regulieren, sondern auch das Sättigungsgefühl erhöhen können. Damit können sie beim Abnehmen unterstützend wirken.

Leinsamen wiederum mit den enthaltenen Omega-3-Fettsäuren und Lignanen haben entzündungshemmende Eigenschaften. Sie schützen bzw. helfen bei bereits bestehenden Darmerkrankungen. Vor allem bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, die zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen gehören, können sie Linderung schaffen. Gleichzeitig fördern Leinsamen das Wachstum nützlicher Darmbakterien und sorgen so für eine gesunde Darmflora.

Flohsamen oder Leinsamen – was ist besser?

Beide Varianten sind eine gute Option zur Unterstützung der Verdauung. Während Leinsamen die Darmgesundheit fördern können, haben Flohsamen eine leicht abführende Wirkung. Hier muss man individuell entscheiden, welche Wirkungen wichtiger sind. Entscheidend ist aber bei beiden Varianten, dass man die Samen mit ausreichend Flüssigkeit aufnimmt.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 22. Mai 2023 um 05:23 Uhr in Gesund leben & ernähren | 208 Aufrufe

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