Eine kalte Dusche am Morgen, wenn man gerade aus dem kuschelig warmen Bett aufgestanden ist, ist für die meisten Menschen schon eine gruselige Vorstellung. Trotzdem kann es sich lohnen, sich zu überwinden und morgens kalt zu duschen, denn das verspricht einen besonders guten Start in den Tag.

Von der morgendlichen kalten Dusche profitieren vor allen Dingen Immunsystem und Kreislauf. Aus verschiedenen Studien geht hervor, dass die Hydrotherapie, also die Anwendung von Wasser zur Behandlung des Körpers, sich positiv auf das Immunsystem auswirke.

Kalte Dusche fördert Gesundheit

Eine Studie aus Großbritannien beispielsweise hat ergeben, dass die morgendliche kalte Dusche unter anderem für ein starkes Immunsystem und seltenere grippale Erkrankungen sorge. Kam es bei den Probanden dennoch einmal zu einem entsprechenden Infekt, so verlief dieser milder und schneller, als bei Probanden, die auf die kalte Dusche verzichtet hatten. Auch der Kreislauf profitiert von der morgendlichen kalten Dusche. Vor allem bei Depressionen und Schlafstörungen konnten positive Auswirkungen beobachtet werden.

Schönes Haar und trainierte Venen durch kalte Dusche

Auch das morgendliche Haarewaschen ist unter kaltem Wasser möglich. Wer sich dieses nach der Haarwäsche über den Kopf laufen lasse, sorge für eine Erfrischung der Kopfhaut und rege gleichzeitig die Durchblutung an, heißt es. Zudem wird durch das kalte Wasser die äußere Schuppenschicht der Haut wieder effektiv verschlossen. Feuchtigkeit und Öle können so im Haar bleiben und es sieht glänzender aus.

Gleichzeitig kann eine kalte oder noch besser eine Wechseldusche auch für die Beine von Vorteil sein. Dort werden vor allem die Venen trainiert und die Durchblutung verbessert. Vielfach heißt es zudem, dass die kalte Dusche beim Abnehmen helfen könnte. Allerdings gibt es dazu bisher nur wenige aussagekräftige Studien, die dies belegen.

So fanden etwa Forscher aus den Niederlanden 2014 heraus, dass durch eine Kälteeinwirkung die Stoffwechselrate des braunen Fetts erhöht werden könne. Dieses verbrennt, anders als weißes Fett, im Körper Energie. In den meisten Fällen ist das braune Fettgewebe im Körper jedoch inaktiv. Theoretisch könnte es nun durch die Kälte aktiviert werden und es könnte Fett verbrannt werden.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 05. Januar 2017 um 05:56 Uhr in Gesund leben & ernähren | 202 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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