Rund um Sport und Fitness gibt es viele pauschale Aussagen, von denen einige jedoch in den Bereich der Mythen gehören. Denn an ihnen ist nichts dran.

Nach dem Sport soll man Dehnungsübungen ausführen, um sich vor dem lästigen Muskelkater zu schützen. Das stimmt so nicht. Zwar fühlen sich die beanspruchten Muskelpartien nach dem Dehnen besser an, die Laktat-Werte im Blut aber lassen sich dadurch nicht beeinflussen, wie eine Studie der Uni Milan zeigt. Trotzdem lohnt es sich, nach dem Sport Stretching zu betreiben, wenn die Muskeln noch warm sind. Dann ist nämlich deren Flexibilität höher.

Laufen schadet dem Knie

Das Laufen soll dem Knie schaden – doch ist dem wirklich so? Leider ja. Generell gilt aber, dass ein regelmäßiges Tempo gesünder ist, als kurze Sprints. Die Knie werden aber bei beiden Varianten belastet. Vorbeugend wirken gute Schuhe und die Vermeidung des Laufens auf Beton. Waldboden oder Wiesen belasten den Körper dagegen weniger. Um sich vor Verletzungen zu schützen, kann regelmäßiges Krafttraining sinnvoll sein.

Rückenmuskulatur und Trainingsdauer

Oft heißt es auch, dass gut trainierte Rückenmuskeln gegen Rückenschmerzen helfen. Allerdings stimmt das nur teilweise. Wichtiger als die trainierten Rückenmuskeln sind die Bauchmuskeln. Diese können, richtig trainiert, die Rückenmuskulatur nämlich unterstützen. So sorgen schwache Bauchmuskeln auch dafür, dass man ein Hohlkreuz bekommt. Zusätzlich hilft der gut trainierte Bauch beim Heben schwerer Gegenstände und entlastet die Bandscheiben.

Oft heißt es zudem, dass ein Training mindestens 45 Minuten dauern muss, um Wirkung zu erzielen. Das ist aber falsch, denn schon zehn Minuten reichen aus, um das Herz-Kreislauf-System anzukurbeln. Das gilt für den flotten Spaziergang ebenso wie fürs umfassende Workout. Wer allerdings Gewicht reduzieren will oder einen speziellen Trainingsplan verfolgt, der sollte längere Sporteinheiten nutzen.

Sorgt vermehrtes Schwitzen für erhöhte Kalorienverbrennung?

Der Mythos, viel Schwitzen sorgt für viele verbrannte Kalorien, stimmt so leider auch nicht. Denn die Bildung von Schweiß kann zahlreiche Ursachen haben, die von der Raumtemperatur bis zur persönlichen Verfassung reichen. Trainierte Sportler schwitzen zudem mehr als Anfänger. Der Grund ist einfach der, dass sie eine verbesserte Thermoregulation aufweisen.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 28. September 2017 um 07:34 Uhr in Gesund leben & ernähren | 97 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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