Wer seine Fitness steigern will, verfolgt damit in aller Regel auch den Plan, Gewicht zu verlieren. Das bringt nicht nur dem eigenen Äußeren etwas, sondern kann auch die Gesundheit unterstützen. Wer nämlich unter Übergewicht leidet, hat ein höheres Risiko, an Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselerkrankungen zu leiden.

Dennoch fällt es vielen Menschen schwer, den Körperfettanteil nachhaltig zu reduzieren. Grund dafür: Es handelt sich um einen sehr langwierigen Prozess, wie Matthias Schömann-Finck von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement weiß. Entscheidend für den Prozess ist demnach nicht nur ausreichend sportliche Betätigung, sondern auch die passende Ernährung. Generell gilt die Faustregel: Der Körper muss mehr Energie verbrauchen, als ihm zugeführt wird. Mindestens 150 Minuten moderates bis intensives Ausdauertraining sind dafür von Bedeutung.

Was bringt mir der Ruderergometer?

Schömann-Finck erklärt in diesem Zusammenhang, dass zum Beispiel das Training mit dem Ruderergometer, zu Neudeutsch auch Indoor Rower, sinnvoll sein kann. Mit dem Trainingsgerät lässt sich die Rudertechnik als zyklische Bewegung schnell erlernen, was durch die Anleitung eines Trainers noch schneller geschehen kann, so Schömann-Finck, der zwischen 2013 und 2015 sogar die Ruderergometer-Weltmeisterschaften in Boston gewonnen hat.

Das Rudertraining sieht er aber noch aus anderen Gründen als effektiv an. Zum einen lässt sich die Belastung sehr gut dosieren und das Training lässt sich unabhängig vom aktuellen Fitnesszustand des Trainierenden umsetzen. Er kann seinen Krafteinsatz jederzeit selbst steuern. Außerdem bieten die modernen Ruderergometer eine Leistungsmessung, anhand derer sich leicht ablesen lässt, ob es bereits zu Leistungsverbesserungen gekommen ist. Da das eigene Körpergewicht vom Gerät getragen wird, ist hier zudem ein gelenkschonendes Training möglich.

Ruderergometer vs. Fahrradergometer

Ein weiterer Vorteil beim Ruderergometer besteht darin, dass sich im Vergleich zum Fahrradergometer-Training ein höherer Gesamtenergieumsatz ergibt. Auch die Fettoxidationsrate fällt bei diesem Training höher aus. Grund dafür ist, dass es sich bei den Ruderbewegungen um eine Ganzkörperbewegung handelt, bei der alle Hauptmuskelgruppen aktiviert werden. Ebenfalls wird der muskuläre Trainingsreiz umfassend abgedeckt und das Training gilt als besonders effizient.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 24. März 2016 um 06:43 Uhr in Prävention | 214 Aufrufe

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