Die richtige Ernährung sorgt nicht nur für die optimale Versorgung des Körpers mit allen wichtigen Mineralstoffen, sie kann auch die Stimmung heben. Den meisten kommt dabei die klassische Schokolade als Seelentröster in den Sinn, das Eis, das gegen Liebeskummer helfen soll usw. Doch es gibt viele weitere Lebensmittel, die sich positiv auf die Stimmung auswirken können.

Dabei muss es nicht immer das besonders süße Essen sein, das leider kurze Zeit später auf die Stimmung drückt, wenn das Hüftgold sichtbar wird. Auch Pommes, Hot Dog, Chips und Burger heben kurzfristig die Stimmung, sorgen aber für das böse Erwachen beim Blick auf die Waage. Grund dafür sind die wenig vorhandenen Kohlenhydrate, die ungesättigten Fettsäuren und Transfette, die in Fast Food enthalten sind. Durch diese werden Entzündungsprozesse im Körper gefördert, die wiederum das Immunsystem schwächen. Sehr fettige und zuckerreiche Lebensmittel können ähnliche Auswirkungen haben.

Gesunde Seelentröster

Um sowohl das Immunsystem zu stärken als auch die Laune zu heben, gibt es jedoch gesunde Alternativen. Zu ihnen zählt beispielsweise Fisch. Er enthält besonders viele Omega-3-Fettsäuren, die im Ruf stehen, Symptome von Depressionen oder Panikattacken zu lindern. Ebenfalls ist Docosahexaensäure, kurz DHA, enthalten. Sie ist die wichtigste ungesättigte Fettsäure des Gehirns. Allerdings kann sie vom Körper nicht selbst hergestellt werden und muss daher über die Nahrung aufgenommen werden. Ideale Lieferanten für diese wertvolle Säure sind Hering, Thunfisch und Lachs.

Stimmungsaufhellend wirken sich auch Bananen, Nüsse, Karotten oder Avocados aus. Zusammen produzieren sie Dopamin, das in Verbindung mit positiven Gefühlserlebnissen steht. Auch Serotonin gehört zu den Glückshormonen. Es ist vor allem in Mandeln, Kartoffeln, Feigen und Walnüssen enthalten.

Eier und Bohnen können die Stimmung verbessern

Nicht zuletzt lohnt es sich, Bohnen und Eier häufiger auf den Speiseplan zu setzen. Sie gelten als zuverlässige Eiweißlieferanten und können den Serotoninspiegel im Körper ausbalancieren. Außerdem enthalten sie die Aminosäure Tryptophan, die im Körper in ein stimmungsaufhellendes Hormon umgewandelt wird. Dieses Hormon kann auch den Schlaf-Wach-Rhythmus regulieren. Depressionen und Schlafstörungen sollen überdies Brokkoli und Spinat entgegen wirken. Verantwortlich dafür ist der hohe Gehalt an Folsäure. Das essentielle Vitamin ist unter anderem für den Wachstumsprozess verantwortlich.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 15. Juli 2021 um 05:46 Uhr in Gesund leben & ernähren | 106 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

, ,


Kommentieren:

Angaben speichern?

Benachrichtigung bei Folgekommentaren.




Nächster Eintrag: Maca-Wurzel – ein neues Superfood?
Vorheriger Eintrag: Sunburn-Tattoo-Challenge – Gefährlicher Beauty-Trend

Gesundheit

Wellness-News

Back to top