Die Aromatherapie erfreut sich gerade in der kalten Jahreszeit wieder einer steigenden Beliebtheit. Denn gerade jetzt können Düfte, die etwa über eine Duftlampe, die mit einer wohligen Kerze ausgestattet ist, besonders gut aufgenommen werden. Doch die Aromatherapie kann und sollte eigentlich das ganze Jahr über Anwendung finden, denn die hochwirksamen ätherischen Öle beispielsweise können auch in den Frühlings-, Sommer- und Herbstmonaten ihre positiven Wirkungen entfalten. Im Wellnesshotel hat man das bereits erkannt und bietet die Aromatherapie ganzjährig an. Aber auch zu Hause kann man einiges damit erreichen.

Wichtig ist allerdings einmal mehr, auf die Qualität der ätherischen Öle zu achten. Sie zeichnet sich vor allen Dingen dadurch aus, dass es sich um echte ätherische Öle handelt und nicht um synthetisch hergestellte Produkte. Gut erkennbar ist das an entsprechenden Plaketten auf den Verpackungen. Hier sollte darauf hingewiesen werden, wo die ätherischen Öle herkommen und wie sie verarbeitet wurden. Bei echten ätherischen Ölen ist das Risiko für eine auftretende Allergie ebenfalls sehr gering, sofern sie in der richtigen Konzentration angewendet werden. Wer sich unsicher ist, kann sich einen Tropfen des ätherischen Öls auf die Armbeuge träufeln. Tritt nach zwei Tagen immer noch keine Rötung auf, reagiert man auch nicht allergisch.

Ätherische Öle werden übrigens in vielen Bereichen eingesetzt. Thymian beispielsweise wirkt gegen den Husten. Hierbei gilt, dass er sowohl eine desinfizierende Wirkung hat, als auch den Auswurf fördern kann. Außerdem wird auftretender Schleim gelöst. Diese Wirkungen können auch ätherische Öle von Eukalyptus aufweisen. Eine stark desinfizierende Wirkung wird außerdem dem Teebaumöl nachgesagt, es eignet sich insbesondere als Raumduft. Besonders positiv auf die Stimmung wirken sich die Zitronendüfte, sowie Bergamott aus. Die Raumluft kann erfrischt werden, wenn Öle von Latschenkiefer, Edeltanne oder Fichte verwendet werden.

Mit 96-prozentigem Alkohol versetzt, werden ätherische Öle zu einem interessanten Raumspray. Auf zehn Milliliter Alkohol kommen dabei zehn Tropfen des Öls. Diese Mischung kann ebenfalls in Duftlampen oder Duftsteinen eingesetzt werden. Hierfür stehen mittlerweile sogar elektronisch betriebene Geräte zur Verfügung, die in den Apotheken erhältlich sind. So braucht es nicht unbedingt eine Feuerquelle.

Ebenfalls sehr beliebt im Rahmen der Aromatherapie sind Vollbäder. Ein Badeöl kann man sowohl fertig kaufen, als auch selbst anmischen. Für das Vollbad werden etwa drei Esslöffel einer Trägersubstanz und acht bis zehn Tropfen Öl benötigt. Dabei eignen sich Honig oder Schlagobers und Meersalz als Trägersubstanz. Die Öle kann man ganz nach den eigenen Wünschen hinzufügen. Massageöle lassen sich auf eine ähnliche Art herstellen. Nicht zuletzt kann man mit den ätherischen Ölen auch wunderbar inhalieren. Hier hat sich jedoch die Trockeninhalation eher bewährt. Dabei wird etwas Öl auf ein Taschentuch getropft und anschließend daraus inhaliert.


# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 27. Dezember 2010 um 10:34 Uhr in Wellness: Empfehlungen | 3133 Aufrufe

, , , , , ,


Kommentieren in diesem Channel-Eintrag nicht möglich


Nächster Eintrag: Salz – neuer Wellnesstrend
Vorheriger Eintrag: Erlebnisduschen – Duschen der besonderen Art

Gesundheit

Wellness-News

Back to top