Die Frischhaltefolie gilt als beliebter Trick zum Abnehmen. Doch was hat es damit auf sich? Kann man die Pfunde wirklich purzeln lassen, indem man sich sprichwörtlich einwickelt? Leider muss die Antwort hier Nein lauten, denn Fettverbrennung und eine echte Gewichtsreduktion finden hier nicht statt, wohl aber kann man einige Zentimeter Umfang an den Problemzonen wegmogeln.

 

Abnehmen mit Frischhaltefolie – so geht’s

 

Wie aber funktioniert es? Dazu muss man sich zunächst die Frischhaltefolie genauer ansehen, die aus Polyethylen (PE) besteht. Dieser Stoff wurde übrigens bereits 1898 von Hans von Pechmann hergestellt. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es kein Wasser aufnimmt, aber Sauerstoff hindurch lässt.

 

Für die optische Gewichtsreduktion werden vorwiegend die Problemzonen behandelt, Bauch, Beine und Po also. Zuvor werden auf die betroffenen Stellen Cellulite-Cremes oder Kaffeesatz aufgetragen, um so den Effekt zu verstärken. Danach werden die Stellen mit mehreren Lagen Frischhaltefolie fest umwickelt, dabei darf die Folie allerdings nicht in die Haut einschneiden. Jetzt gilt es abzuwarten, etwa 30 bis 60 Minuten lang. Die Frischhaltefolie wird wieder entfernt, unschöne Cellulite-Dellen sind verschwunden, der Umfang von Bauch, Beinen und Po ist um einige Zentimeter reduziert.

 

Warum die Frischhaltefolie nicht dauerhaft wirkt

 

Fakt ist allerdings, dass der erzielte Effekt nur von kurzer Dauer ist. Unter der Frischhaltefolie schwitzt man vermehrt, dadurch wird dem Körper Wasser entzogen. Dieses Wasser sorgt dafür, dass die betroffenen Stellen schlanker erscheinen. Das Gewebe wird überdies durch den Druck der Folie zusammengepresst.

 

Nach einigen Stunden hat sich das Gewebe aber wieder mit Wasser vollgesogen, es bläht also wieder auf. Der Effekt geht somit verloren. Zudem wird kein Fett verbrannt, sondern nur Wasser ausgeschieden. Langfristige Erfolge lassen sich mit dieser sehr einfachen Form des Abnehmens nicht erzielen. Sie eignet sich höchstens, um auf der Party am Abend einen flacheren Bauch zu simulieren oder ähnliches.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 11. September 2013 um 07:47 Uhr in Beauty: Grundlagen | 3007 Aufrufe

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