In der kalten Jahreszeit kann ein heißer Tee beim Aufwärmen von innen helfen. Gleichzeitig kann er auch unserer Gesundheit Gutes tun. Doch welche Tees eignen sich dafür am besten?

Tee gehört in den kalten Wintermonaten zu den beliebtesten Heißgetränken neben Kaffee. Bei Halsschmerzen und Bauchkrämpfen verspricht er schnelle Linderung. Die folgenden Tees dürfen dabei öfter auf dem Programm stehen.

Diese Tees wirken besonders gut

Kamillentee sollte unbedingt regelmäßig in der Teetasse landen. Die Pflanze selbst hat eine desinfizierende und beruhigende Wirkung, sie lindert Bauchschmerzen, sowie Mund- und Rachenentzündungen. Auch bei Einschlafproblemen kann eine Tasse Kamillentee vor dem Schlafengehen helfen.

Salbeitee soll dagegen besonders gut bei Halsschmerzen oder Blähungen helfen. Man sagt ihm eine desinfizierende, keimtötende Wirkung nach. Gleichzeitig soll er die Durchblutung anregen und sogar gegen übermäßiges Schwitzen helfen. Mit Salbeitee kann man bei Halsbeschwerden auch mehrmals täglich gurgeln.

Roiboostee steckt voller Antioxidantien. Daher kann er ebenfalls entzündungshemmend wirken, fördert die Knochen- und Verdauungsgesundheit und liefert ganz nebenbei auch noch wertvolle Mineralien, wie etwa Mangan, Magnesium, Kupfer, Eisen, Kalium, Zink und Kalzium.

Fencheltee ist wohl der bekannteste Tee schlechthin. Er kann schon Babys bei Koliken und Schlafproblemen helfen. Man sagt ihm eine entzündungshemmende und schleimlösende Wirkung nach, so dass er gerne bei Erkältungen eingesetzt wird. Die puren Fenchelsamen kann man übrigens auch kauen. Dies ist vor allem bei Verdauungsbeschwerden sinnvoll oder wenn man zu viel gegessen hat.

Tees zur Stärkung des Immunsystems

Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Tees, die das Immunsystem stärken. Pfefferminze etwa eignet sich bei vielen Erkrankungen und kann sogar fiebersenkend wirken. Ebenso hilft er bei Verdauungsproblemen, wie Übelkeit und Erbrechen, aber auch bei Atembeschwerden. Durch seine antibakteriellen Eigenschaften kann Pfefferminztee das Immunsystem stärken und sogar gegen schlechten Atem helfen.

Im Garten ist die Brennnessel alles andere als gerne gesehen, als Tee jedoch eignet sich die Pflanze, um das Immunsystem zu stärken. Gleichzeitig regt der Tee den Stoffwechsel an, wirkt entgiftend, antibakteriell und harntreibend. Dadurch kann man mit ihm auch Harnwegsinfektionen bekämpfen. Kein Wunder also, dass die Brennnessel Hauptbestandteil von Blasentees ist.

Ein Tee aus dem beliebten Gewürz Ingwer verspricht, Übelkeit zu bekämpfen. Gleichzeitig soll er gegen Entzündungen helfen, Muskelschmerzen lindern und sogar der gefürchteten Arthrose vorbeugen. Bei Regelbeschwerden soll Ingwertee ebenso hilfreich sein, wie er vor Herzkrankheiten, Diabetes und Krebs schützen soll.

Ein Tee aus Schafgarbe schmeckt sehr bitter. Doch genau die enthaltenen Bitterstoffe regen die Verdauungsorgane an und sollen bei Bauchschmerzen eine krampflösende Wirkung haben.

Tees gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Ebenfalls gibt es eine Reihe von Tees, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen sollen. Zu ihnen zählt etwa der Hibiskus-Tee, der gegen Bluthochdruck wirken soll. Die Pflanze ist reich an organischen Säuren, Mineralien und dem Vitamin C. Der Tee wirkt antibakteriell und harntreibend, kann sogar abführend wirken. Mit Hibiskustee kann man den Stoffwechsel anregen, das Immunsystem unterstützen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Wer häufiger unter einer Bronchitis leidet, sollte den frisch aufgebrühten Tee bis zu drei Mal täglich trinken.

Bei Erkältungen ist Hagebuttentee ebenfalls sinnvoll. Er enthält viel Vitamin C und kann fiebersenkend wirken. Allerdings wirkt er leicht abführend, das sollte man bedenken. Bei Blasenentzündungen dagegen kann Hagebuttentee sehr gute Wirkungen erzielen, denn er wirkt harntreibend.

Ebenfalls gehört der Tee aus Frauenmantel zu den besonders gesunden Teesorten. Mit diesem Tee wird der Hormonhaushalt reguliert und die Gebärmutter gestärkt. Außerdem wirkt er entkrampfend, so dass er gerne bei Menstruations- und Wechseljahrsbeschwerden genutzt wird.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 12. Dezember 2019 um 09:12 Uhr in Gesund leben & ernähren | 262 Aufrufe

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