Auch wenn noch immer die meisten Menschen bei Algen an grüne, glibberige Pflanzen aus dem Meer, dem See oder dem Fluss denken, können sie den eigenen Speiseplan bereichern. Sie stecken nämlich voller wertvoller Inhaltsstoffe.

Bei Algen handelt es sich um pflanzliche Organismen, die in verschiedenen Gewässern wachsen. Sie zählen zu den ältesten Organismen der Erde und sind unter anderem für die Produktion von Sauerstoff und die Aufrechterhaltung des ökologischen Gleichgewichts in Gewässern verantwortlich. Algen gibt es dabei in unzähligen unterschiedlichen Formen, Größen und Farben. Man unterscheidet zwischen ein- und mehrzelligen Algen, die mikroskopisch klein oder auch mehrere Meter lang sein können. Mehr als 120.000 verschiedene Arten kennt man weltweit. Sie sind für mehr als 90 Prozent der globalen Sauerstoffproduktion verantwortlich. Unterschieden wird zudem in Makro- und Mikroalgen. Bekannte Vertreter der Mikroalgen sind Chlorella, Spirulina und AF-Algen. Die Zuchtbedingungen sind sehr anspruchsvoll, hauptsächlich werden die Algen in Südostasien und den USA kultiviert.

Algen enthalten wertvolle Nährstoffe

Zum Superfood werden Algen vor allem durch die enthaltenen Nährstoffe, wie Proteine, Vitamine, Mineralien und Kohlenhydrate. Die hochwertigen pflanzlichen Proteine versorgen uns mit allen essenziellen Aminosäuren. Für Veganer und Vegetarier sind Algen daher die ideale Proteinquelle.

Zusätzlich enthalten sie die Vitamine A, C und E, sowie einige B-Vitamine. Der hohe Vitamin B12-Gehalt macht sie auch hier für Veganer und Vegetarier besonders interessant. Da Algen außerdem verschiedene Arten von Kohlenhydraten liefern, versorgen sie uns mit Energie und unterstützen die Verdauung.

Mineralien, wie Kalium, Jod, Magnesium, Kalzium und Eisen sind ebenfalls in Algen enthalten. Bei Meeresalgen ist der Jodgehalt besonders hoch, bei anderen Algenarten variiert er teils sehr stark.

Weitere Nährstoffe von Algen

Darüber hinaus gibt es einige Algenarten, die Omega-3-Fettsäuren enthalten. Sie sind besonders wichtig für die Herzgesundheit, die Regulierung von Entzündungen im Körper, sowie die Gehirnfunktion. Verschiedene Antioxidantien, wie Polyphenole, Carotinoide und Phycocyanine sind ebenfalls enthalten. Sie stärken nicht nur das Immunsystem, sondern helfen auch bei der Bekämpfung oxidativer Schäden im Körper.

Je nach Algenart können die Inhaltsstoffe also variieren. Dennoch lohnt es sich, die grünen Pflanzen auf den Speiseplan zu setzen, vor allem bei einer ansonsten veganen oder vegetarischen Ernährungsweise.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 05. Juni 2023 um 10:04 Uhr in Gesund leben & ernähren | 335 Aufrufe

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