Für viele Frauen ist eine schlanke Figur ein Wunschtraum, der sich viel zu selten erfüllt. Doch das muss nicht sein. Statt Diäten, bei denen man hungert oder sich sehr einseitig ernährt, kann man auch versuchen, Weizen- oder Haferkleie zu nutzen, um sich selbst beim Abnehmen zu unterstützen. Beide Kleiesorten entstehen aus den unverdaulichen Hüllen von Getreidekörnern. Sie sind ideal als „Nahrungsergänzungsmittel“ während einer Diät geeignet, das dafür sorgt, dass man nicht hungern muss.

 

Warum eignet sich Kleie so gut für Diäten?

 

Als Ergänzung zu einer Diät ist die Kleie ideal geeignet. Zum Einen ist sie nahezu kalorienfrei, das heißt, auch wer kräftig zulangt, begeht mit Kleie keine Kaloriensünde. Zum Anderen kann Kleie in Verbindung mit Wasser, Milch oder Joghurt sein Volumen um das 20- bis 30-Fache vergrößern. Dadurch wiederum tritt schon nach wenigen Löffeln Kleiebrei das Sättigungsgefühl ein, was bei Diäten sonst eher selten zu finden ist.

 

Allerdings ist darauf zu achten, dass bei einer Diätunterstützung mit Kleie ausreichend getrunken wird. Die Kleie entzieht nämlich dem Darm beim Aufquellen sehr viel Wasser. Wer nun für zu wenig Nachschub an Flüssigkeit sorgt, der läuft Gefahr, dass es zur Verstopfung, im schlimmsten Fall sogar zum Darmverschluss kommt.

 

Kleie lässt sich abwechslungsreich zubereiten

 

Ein weiterer Vorteil von Kleie besteht darin, dass sich daraus sehr vielfältige und abwechslungsreiche Speisen zubereiten lassen. Mit Joghurt, Milch oder Fruchtsaft kann die Kleie gleichermaßen verzehrt werden, so dass immer wieder ein anderer Geschmack entsteht. Durch die Kleie kann das Müsli „gestreckt“ oder die Quarkspeise „verlängert“ werden. Wer selbst Brot backt, kann dem auch Kleie zugeben. Jedoch sollte dann die Menge an Mehl verringert, dafür aber die Menge an Wasser erhöht werden. Sonst besteht die Gefahr, dass das Brot sehr trocken und/oder klumpig wird.

 

Ganz nebenbei lässt sich also mit Kleie das eigene Gewicht reduzieren, die Verdauung anregen und die Schönheit unterstützen. Durch das vermehrte Trinken wird nämlich die Haut besser mit Feuchtigkeit versorgt und dadurch gestrafft.

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 20. Oktober 2014 um 10:02 Uhr in Gesund leben & ernähren | 1450 Aufrufe

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