Am 28. Oktober ist es wieder soweit, die Zeit wird umgestellt. Eine Stunde länger dauert der letzte Sonntag im Oktober dank dieser Maßnahme. Dennoch ist die Zeitumstellung vielen Menschen ein echter Graus. Grund dafür: Das Umstellen von Wecker, Wand- und Armbanduhr ist kein Problem, viele dieser Uhren übernehmen die Aufgabe dank Funkverbindung sogar selbstständig.

Anders sieht es dagegen mit der inneren Uhr aus, denn diese braucht wesentlich länger, um sich an die neuen zeitlichen Gegebenheiten zu gewöhnen. Allerdings sei all jenen, die nicht so recht Freundschaft mit der Zeitumstellung schließen können, gesagt, dass die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit wesentlich einfacher zu verkraften ist.

Die Winterzeit stellt schließlich die „normale“ Zeit dar, die das ganze Jahr über gelten würde, wäre nicht einst die halbjährliche Zeitumstellung eingeführt worden. Das erste Mal war es übrigens im Ersten Weltkrieg so weit, dass die Zeitumstellung in Deutschland stattgefunden hat. Damaliger Grund: Das Tageslicht sollte aufgrund der Zeitumstellung besser ausgenutzt werden. Dann hörte man jedoch lange nichts mehr von der Zeitumstellung, bis sie schließlich 1980 wieder eingeführt wurde.

Ziel war es, Energie einzusparen, da es nach der Zeitumstellung früher hell wird und somit Kosten für zusätzliche Beleuchtung eingespart werden sollen. Allerdings hat sich dieser Effekt nie eingestellt, da es in den frühen Morgenstunden sehr kühl ist und so die eingesparte Beleuchtung durch zusätzliche Heizenergie wieder aufgebraucht wird.

Viele Menschen haben Probleme mit der Zeitumstellung. Das haben sogar Studien ergeben. Das Erstaunliche dabei: Die Zeitumstellung auf die Winterzeit wird besser verkraftet. Am Montag nach der Zeitumstellung auf die Sommerzeit, so Studien, erhöht sich die Zahl der Verkehrsunfälle um sieben Prozent. Am Montag nach der Zeitumstellung auf die Winterzeit, sinkt sie um sieben Prozent.

Doch vor allem die kleineren, privaten Probleme machen vielen Menschen nach der Zeitumstellung zu schaffen. Frauen und ältere Menschen sind häufig betroffen. Sie leiden unter Schlafstörungen, Abgeschlagenheit und vielem mehr. Dagegen können bei leichten Problemen alternative Medizin, eine ausgewogene gesunde Ernährung, leichte Bewegung und Tees aus verschiedenen Kräutern, wie Baldrian und Melisse, helfen. Werden die Probleme stärker, können zudem Entspannungsmethoden helfen.

Ob die Muskelrelaxation nach Jacobsen, Autogenes Training oder Qi Gong – bei jedem Menschen hilft etwas anderes. Etwa drei Stunden vor dem Schlafengehen sollte die letzte Mahlzeit eingenommen werden, auch auf Getränke, die aufputschende Wirkungen mit sich bringen, sollte verzichtet werden. Nicht zuletzt ist im Rahmen der Ernährung auf Vitamin B zu achten, das vor allem in Vollkornprodukten enthalten ist. Es kann den Energiestoffwechsel positiv beeinflussen.


# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 22. Oktober 2012 um 05:46 Uhr in Gesund leben & ernähren | 1293 Aufrufe

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