Lange Zeit galt Kokosöl als das Öl schlechthin für Beauty und Ernährung. Jetzt gewinnt das MCT-Öl, das aus Kokosöl gewonnen wird, zunehmend an Bedeutung. Das Kürzel MCT steht für Medium Chain Triglyceride.

Das MCT-Öl soll unter anderem wichtige Fettsäuren enthalten, die unser Immunsystem stärken und Krankheiten bekämpfen sollen. Die mittellangen Fettketten werden auch als Triglyceride bezeichnet. In der Regel wird MCT-Öl aus Kokos- oder Palmöl gewonnen. Besser ist allerdings die Kokosöl-Variante, denn dann wird der Regenwald geschont.

Was steckt im MCT-Öl?

Die MCTs, also die Fette, die im gleichnamigen Öl enthalten sind, lassen sich in vier Varianten untergliedern: Die Caprylsäure, die Caprinsäure, die Capronsäure und die Laurinsäure. 80 bis 90 Prozent der enthaltenen Fette sind Capryl- und Caprinsäure.

Was kann das MCT-Öl?

Das MCT-Öl soll sich nach aktuellen Studien positiv auf unser Körpergewicht sowie unsere Psyche auswirken. So soll das Öl sättigend wirken, indem es die Freisetzung der Hormone Peptid YY und Leptin fördert. Diese sind im Körper für das Sättigungsgefühl verantwortlich.

Ebenfalls soll das MCT-Öl dabei helfen, den Taillenumfang zu verringern. Wer regelmäßig auf das MCT-Öl setzt, soll gesunde Darmbakterien aufbauen und überschüssige Kilos loswerden. Dass eine gesunde Darmflora auch für die allgemeine Gesundheit von Bedeutung ist, ist mittlerweile allgemein bekannt.

Eine Studie aus Japan hat ergeben, dass man sich ein Workout erleichtern kann, wenn man auf das Öl setzt. Es soll die Ausdauer erhöhen, indem es das Laktatlevel herabsetzt. Gleichzeitig soll das MCT-Öl die Fettverbrennung ankurbeln.

Nicht zuletzt sagt man dem neuen Wunderöl nach, dass es bei verschiedenen Krankheitssymptomen positive Wirkungen entfalten soll. So soll die Anzahl der Anfälle bei Epilepsie verringert werden und selbst bei Alzheimer sollen die Krankheitssymptome gelindert werden. Weiterhin sagt man ihm eine schmerzstillende Wirkung nach und es soll die Herzgesundheit stärken.

Obwohl das MCT-Öl viele positive Auswirkungen auf die eigene Gesundheit haben kann, darf es nicht als alleiniges Allheilmittel angesehen werden. Eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung im Alltag sind weiterhin wichtig.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 25. November 2019 um 10:03 Uhr in Gesund leben & ernähren | 42 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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