In die Reihe der vielen Trend-Diäten reiht sich auch die Buddha-Diät ein, oder? Fakt ist: Die Buddha-Diät erlaubt das Schlemmen, es darf gegessen werden, was man möchte. Dennoch sind natürlich auch hier einige Regeln zu befolgen.

Der Zen-Priester Dan Zigmond und die Mitautorin Tara Cottrell haben extra zu dieser Diät ein Buch herausgebracht, in dem sie Schritt für Schritt erklären, wie man mit der Buddha-Diät abnehmen kann. Dabei orientiert sich die Diät am spirituellen Konzept des Buddhismus. Neben alten Traditionen werden aber auch neue wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt.

Grundlagen der Buddha-Diät

Bei der Diät geht es darum, den Körper keinen Extremen auszusetzen, wie es etwa bei sehr einseitigen oder den so genannten Crash-Diäten der Fall ist. Vielmehr soll ein Gleichgewicht gefunden werden, so dass man auch während der Diät auf die Zeichen des Körpers hört und seine Wünsche nicht außer Acht lässt.

Man kann die Buddha-Diät mit einer Form des Intermittierenden Fastens vergleichen. Vorrangig geht es darum, die Essenzeiten einzuschränken, in der erlaubten Zeit aber darf man so viel essen, wie man mag. Ziel der Buddha-Diät ist es, zum Nachdenken über das eigene Essverhalten anzuregen und daraus resultierend „gesunde“ Entscheidungen zu treffen. Das Hauptaugenmerk lieft auf einem zwanglosen und ausgeglichenen Essverhalten.

Wie funktioniert die Buddha-Diät?

Bei der Buddha-Diät geht es in erster Linie darum, die Nahrungsaufnahme auf ein bestimmtes Zeitfenster einzuschränken. So soll man in den ersten zwei Wochen der Diät maximal 13 Stunden am Tag essen. Das klingt zwar recht einfach, stellt sich aber als schwierig heraus, wenn man bedenkt, dass die meisten Menschen über 15 Stunden pro Tag essen. Danach soll das Zeitfenster schrittweise auf zwölf, elf und zehn Stunden abgesenkt werden.

Wer morgens um neun Uhr frühstückt, sollte also abends um 18 Uhr sein Abendbrot essen und dann pausieren. Damit man den Erfolg auch sieht, wird dazu geraten, sich täglich auf die Waage zu stellen.

Was darf man bei der Buddha-Diät essen?

Starre Regeln, was auf dem Speiseplan stehen darf und was nicht, gibt es bei der Buddha-Diät nicht. Man sollte jedoch darauf achten, Gerichte zu essen, die einerseits satt machen und andererseits gut schmecken. Andernfalls wird man die Diät nicht lange durchhalten.

Daher wird auch davon abgeraten, die Lebensmittel in die klassischen Kategorien „Gut“ und „Böse“ aufzuteilen. Stattdessen sollte man genau hinsehen, welche Gerichte für den eigenen Körper gut sind. Natürlich gibt es auch hier die Empfehlung, auf Zucker und verarbeitete Lebensmittel weitestgehend zu verzichten und den Alkoholkonsum auf zwei Mal pro Woche zu beschränken.

Trotzdem ist in der Buddha-Diät auch ein so genannter „Cheat Day“ in der Woche erlaubt. An diesem gibt es keinerlei Einschränkungen, so dass Naschkatzen auf ihre Kosten kommen und sogar zeitlich keine Grenzen gesetzt sind. Hintergrund ist, dass der Körper sich seiner Nahrungsumgebung anpasst. Dadurch werden der Stoffwechsel verlangsamt und Hungerhormone ausgeschüttet, wenn der Körper das Gefühl bekommt, die Nahrung wird knapp. Durch das Naschen wiederum kann man den Stoffwechsel ankurbeln und damit nicht nur mehr Kalorien verbrennen, sondern auch die appetitanregenden Hormone im Zaum halten.

Muss man die Buddha-Diät mit Sport kombinieren?

Zwar wird grundsätzlich dazu geraten, sich auch sportlich zu betätigen, wenn man abnehmen will, in der Buddha-Diät ist das aber kein Muss. Zum einen verbraucht das Training nicht so viele Kalorien, wie häufig angenommen, zum anderen wird man davon hungrig. Das heißt aber nicht, dass Sport verboten ist. Wer ohnehin Sport treibt, sollte seine Routine auch beibehalten. Idealerweise trainiert man direkt nach dem Aufstehen, denn Studien haben ergeben, dass man beim Training auf leeren Magen 20 Prozent mehr Fett verbrennt als beim Training nach einer Mahlzeit.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 02. November 2020 um 07:10 Uhr in Gesund leben & ernähren | 102 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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