Maca ist derzeit sprichwörtlich in aller Munde. Die süße Rübe stammt aus Peru und verleiht in Pulverform Porridge, Shakes und Smoothies die besondere Note. Doch ist Maca-Pulver auch gesundheitlich ein Tausendsassa?

Die Maca-Pflanze ist im peruanischen Hochgebirge beheimatet. Das traditionelle Anbaugebiet liegt in den Anden und befindet sich auf etwa 4.000 Metern Höhe. Die Pflanze ist sehr robust, kann intensive UV-Strahlung, starken Wind und stete Temperaturschwankungen problemlos aushalten. Die Frucht der Pflanze kann man auch als Anden-Karotte bezeichnen. Wie die klassische, hierzulande beheimatete Möhre wächst auch die Maca mit einem buschigen Blätterstrauch und bildet unterirdisch rübenartige Knollen aus. Sie können bis zu 14 Zentimeter lang und fünf Zentimeter breit werden. Bekannt sind Maca-Rüben in den Farben gelb, rot oder weiß.

Maca-Rüben sehr nährstoffreich

Die Maca-Rüben sind dabei sehr nährstoffreich. So kommen auf 100 Gramm rund 12,5 Gramm Eiweiß, 55 Gramm Kohlenhydrate, 2000 Milligramm Kalium und 15 Milligramm Eisen. Hierzulande ist Maca vor allem in Pulverform erhältlich. Der süßlich-nussige Geschmack lässt sich ideal zum Würzen nutzen. Auch als Nahrungsergänzungsmittel in Kapselform ist Maca erhältlich.

Was kann Maca?

Das Maca-Pulver soll unter anderem das Herz schützen, was auf den Kaliumgehalt zurückzuführen ist. Kalium spielt eine wichtige Rolle im Elektrolytehaushalt, der wiederum den Blutdruck reguliert. Steigt der Blutdruck zu hoch, kann Kalium diesen wieder senken. Die Weiterleitung von Nervenimpulsen ist ebenfalls mit von ausreichend Kalium abhängig.

Die vielen enthaltenen Proteine wiederum versorgen unsere Muskeln mit wertvollem Eiweiß. Das ist insbesondere für den Muskelaufbau und im Kraftsport von Bedeutung. Die vielen Ballaststoffe wiederum wirken sich positiv auf den Darm aus und unterstützen die Verdauung. So vergrößern die Pflanzenstoffe das Stuhlvolumen und helfen bei der regelmäßigen Ausscheidung.

Nicht zuletzt sagt man Maca eine entzündungshemmende Wirkung aufgrund des enthaltenen Senfölglykosides Glucotropaeolin (GTL) nach. Der sekundäre Pflanzenstoff soll unter anderem die Vermehrung von Bakterien und Viren aufhalten. Damit kann das Maca-Pulver sich auch positiv auf die Abheilung von Entzündungen im Körper auswirken.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 16. Februar 2023 um 10:18 Uhr in Gesund leben & ernähren | 204 Aufrufe

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