Smoothies und scharfe Ingwershots erfreuen sich derzeit großer Beliebtheit. Auch die so genannte Knoblauch-Zitronen-Kur reiht sich in diesen Trend ein. Doch was steckt dahinter und wie gesund ist die Kur wirklich?

Lecker klingt der Mix aus Zitronen und Knoblauch auf den ersten Blick nicht. Dennoch sagt man ihr einen großen gesundheitlichen Nutzen nach. So stecken alleine in der Knoblauchknolle viele wertvolle Nährstoffe, die gut für Herz, Blut, Gefäße und Immunsystem sind. Die entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften des Knoblauchs sind ebenfalls mehr als vorteilhaft.

Die Zitrone als zweiter wichtiger Bestandteil ist bekannt für den hohen Vitamin-C-Gehalt. Das Vitamin C stärkt das Immunsystem und soll uns vor Viren und Bakterien schützen. Außerdem soll die saure Frucht sich positiv auf die Verdauung auswirken und die Entgiftung des Körpers unterstützen. In der Kombination müssten also sehr viele positive gesundheitliche Effekte auftreten und der Clou an der Sache: Die Zitrone soll den Geruch des Knoblauchs neutralisieren, so dass auch niemand Angst vor einer Knoblauchfahne haben muss.

Was kann die Zitronen-Knoblauch-Kur?

Befürworter der Zitronen-Knoblauch-Kur loben vor allem die Blutdruck senkende Wirkung sowie die stabilisierende Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System. Gleichzeitig sollen der Magen entsäuert und der Darm gereinigt werden. Pilze und Bakterien soll sie ebenso bekämpfen können, wie sie den Körper dabei unterstützt, Kalkablagerungen in Gelenken und Gehirn abzubauen.

Auch Zahnfleischentzündungen sollen mit der Zitronen-Knoblauch-Kur gelindert werden. Nicht zuletzt soll sie Müdigkeit und allgemeine Schlappheit vertreiben und das Seh- und Hörvermögen verbessern.

Zitronen-Knoblauch-Kur in der Anwendung

Für die Zitronen-Knoblauchkur werden vier unbehandelte und ungeschälte Zitronen gewaschen, geviertelt und in einen Mixer gegeben. 30 geschälte Knoblauchzehen kommen hinzu und werden zusammen mit den Zitronen und einem Schuss Wasser zu einer Paste püriert. Mit einem Liter Wasser wird diese Paste in einem Kochtopf erhitzt. Nachdem der Sud abgekühlt ist, wird er durch ein Sieb gefiltert und in Flaschen abgefüllt. Idealerweise lagert die Zitronen-Knoblauch-Kur im Kühlschrank.

Das Getränk wird täglich nach den Mahlzeiten eingenommen und mit Wasser wird nachgespült. Es sollten vier bis sechs Teelöffel oder ein Schnapsglas voll auf dem Speiseplan stehen. Wer danach abends schlechter schlafen kann, sollte die Kur zu einer früheren Tageszeit einnehmen. Ideal ist die Kur, wenn sie sechs bis acht Wochen lang durchgeführt wird, wobei nach den ersten drei Wochen eine ein- bis zwei-wöchige Pause eingelegt wird. Bis zu zweimal jährlich kann die Kur wiederholt werden.

Kann jeder die Zitronen-Knoblauch-Kur nutzen?

Generell ist die Kur unschädlich und kann von jedem genutzt werden. Schwangere sollten allerdings darauf verzichten, da die Zitronen-Knoblauch-Kur die Wehentätigkeit beeinflussen kann. Vorsicht walten lassen sollten auch all jene, die einen empfindlichen Magen und/oder Darm haben. Beschwerden, wie Sodbrennen, können vor allem bei zu hoher Dosierung auftreten. Ebenfalls sollten Patienten, die Blutdrucksenker, Gerinnungshemmer oder andere Medikamente einnehmen, vor der Kur Rücksprache mit dem behandelnden Arzt halten.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 20. Februar 2023 um 10:15 Uhr in Gesund leben & ernähren | 238 Aufrufe

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