Wissenschaftliche Erkenntnisse sind keine letzten Wahrheiten. Das haben wir schon an der Spinat-Legende gemerkt, wo aufgrund eines Schreibfehlers (Kommastelle!) einst der Eisengehalt viel zu hoch angegeben wurde. Und weil alle voneinander abschreiben, mussten Kinder Jahrzehntelang jede Menge Spinat essen und haben ihn so hassen gelernt.

Trotzdem: wenn es so richtig aus allen Medien tönt, wie schädlich ein Genuss- oder Nahrungsmittel ist, wer bleibt da schon ganz kalt? “C-A-F-F-E - trink nicht zuviel Kaffe!” - so fing es ja schon im Kindergarten an. Zwar hab’ ich nie auf den Milchkaffee verzichtet, den ich den Tag über trinke, aber ein paar mal war ich schon kurz davor, auf Tee umzusteigen, der ja das Herz nicht so belasten und den Geist anregen soll.

Wie schön, nun überall zu lesen, dass der Kaffee weitgehend rehabilitiert ist! Ein Gesundheitsdrink wird er dadurch zwar nicht, doch etliche der vermeintlich schädlichen Wirkungen entlarvten sich mittlerweile als Mythos.  Eine schöne Zusammenstellung dieser “Geschichten vom bösen Kaffee” fand ich bei at.aol.de unter dem Titel “So gesund ist Kaffe”:  12 mal Legende und die (heutige) wissenschaftliche Sicht der Dinge, nett aufbereitet in einer Fotogalerie, wo man sich von Mythos zu Mythos weiter klicken kann.

Und jetzt setze ich mir eine neue Kanne auf!  Mittlerweile heißt es ja,  Kaffee könne sogar Darmkrebs vorbeugen und die Entstehung von Parkinson hemmen. Mein schlechtes Gewissen ist jedenfalls weg - zumindest vorläufig.  Wer weiß schon, was übermorgen “wahr” sein wird…

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Dienstag, 20. März 2007 um 13:50 Uhr in Prävention | 2702 Aufrufe

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