Das Karpaltunnelsyndrom gehört zu den sehr häufig auftretenden Krankheiten. Insbesondere Frauen sind betroffen, und zwar drei Mal so oft, wie Männer. Das Karpaltunnelsyndrom geht meist mit Schmerzen oder einem Kribbeln im Handgelenk einher, die Ursache sind Irritationen des Nervus medianus.  Sind es zunächst ein einfaches Kribbeln und ein Gefühl, als sei die Hand eingeschlafen, die nur in Ruhephasen, etwa nachts auftreten, verschlimmern sich die Beschwerden beim Karpaltunnelsyndrom recht schnell.

Anfangs sind die Schmerzen auf den Handballen oder die Hand begrenzt, später strahlen sie oft auf den gesamten Arm aus und können nicht nur nachts, sondern auch tagsüber auftreten. Folgen eines Karpaltunnelsyndroms können unter anderem allgemeine Muskelschwäche und Muskelschwund, eine Schwäche beim Greifen und die Veränderung des Tastgefühls sein.

Oftmals wird die Störung dabei im Hand- und / oder Arm-Bereich gesucht. Die chinesische Medizin ist jedoch überzeugt, dass die Ursachen häufig in der Hals- oder Brustwirbelsäule liegen. Die Schmerzen strahlen dann bis zur Hand aus, obwohl sie im Rücken entstanden sind. Mögliche Ursachen für die Schädigungen sind zum Beispiel Stürze.

In der TCM wird das Karpaltunnelsyndrom auf verschiedene Weise behandelt. Die Tuina Massage, selbstverständlich die Akupunktur und auch die Osteopathie bzw. die FDM erzielen dabei Erfolge. Wichtige Akupunkturpunkte in diesem Zusammenhang sind etwa PE 6 und 7, Di 4, Ex-UE 7, 8, 9 und 11 und SJ 3 und 5. Heilinjektionen und eine Arzneimitteltherapie können die Wirkungen dieser Behandlung noch verstärken. Die Behandlung sollte aber mehrere Wochen anhalten, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.


# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Mittwoch, 26. Dezember 2012 um 06:52 Uhr in TCM: Behandlungen | 4359 Aufrufe

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