Die Gingko Creme hat die Kosmetikindustrie erreicht, obwohl Gingko schon seit langem bekannt ist. Gingko soll gesund, zeitgleich aber auch für die Schönheit förderlich sein. Aus den Blättern und Samen der Pflanze kann demnach eine Creme hergestellt werden, die eine besonders erfrischende und belebende Wirkung mit sich bringt, gleichzeitig sogar der Faltenbildung vorbeugen soll. Seit Jahrhunderten ist Gingko in den asiatischen Ländern bekannt, die chinesische Medizin nutzte Gingko bereits frühzeitig zur Behandlung bestimmter Beschwerden. Mittlerweile ist auch in den westlichen Ländern erkannt worden, wie viel Gingko kann. Dementsprechend groß ist heute das Angebot für Cremes mit diesem Wirkstoff.

Die Gingko Creme wird aus Ginkgo-Extrakt hergestellt. Sie soll der Bildung von Falten entgegen wirken und die Haut kräftigen. Deshalb sind die Cremes vorwiegend für die Anwendung auf Gesicht und Hals vorgesehen. Die Kosmetikindustrie verspricht, dass mittels speziell kombinierter Inhaltsstoffe sogar die Durchblutung der Haut gefördert werden kann, so dass sie elastischer wirkt. Der Teint soll frischer und gesünder erstrahlen und der Zellstoffwechsel kann laut Kosmetikindustrie ebenfalls angeregt werden.

Die klassische Gingko Creme besteht meist aus der Rinde, den Blättern oder Samen der Pflanze. Auch Kombinationen, etwa mit grünem Tee, sind auf dem Markt zu finden. Die Cremes sollten morgens und abends aufgetragen werden, allerdings erst nach einer gründlichen Hautreining.

Gingko Creme kann aber nicht nur belebend und pflegend wirken. Aufgrund der enthaltenen Flavonoide, die als antibakteriell und entzündungshemmend gelten, soll die Creme mit Gingko ebenfalls vor Sonnenbrand schützen können. Zwar lässt sich der Sonnenbrand nicht gänzlich vermeiden, es wird ihm aber zumindest erschwert, aufzutreten. Selbst auf Wunden oder bei Verbrennungen soll die Creme aus Gingko angewendet werden können.

Wer die Pflanze zu Hause hat, kann sich seine Creme auch selbst herstellen. Dafür werden zunächst 300 Gramm der Blätter getrocknet und mit 350 Milliliter Olivenöl vermischt. Die Mischung wird auf 38 Grad Celsius erhitzt und kann über Nacht abtropfen. Am folgenden Tag werden etwa 50 Milligramm Bienenwachs erhitzt und nach dem Abkühlen mit der Masse vermischt.


# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 31. Dezember 2012 um 07:13 Uhr in Beauty: Grundlagen | 2900 Aufrufe

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