Aufgrund seiner gesundheitsfördernden Eigenschaften gehört Olivenöl zweifellos zu den gesündesten Ölen und sollte daher auch regelmäßig zur Verfeinerung von Speisen verwendet werden. Ebenso hat es sich bewährt, täglich einen Esslöffel des Öls zu trinken.

Olivenöl ist vor allem für die enthaltenen Antioxidantien und gesättigten Fettsäuren bekannt. Sie wirken entzündungshemmend und sollen sogar diversen Erkrankungen, wie Krebs oder Diabetes vorbeugen. Die enthaltenen guten Fette wirken sich zudem positiv auf den Cholesterinspiegel aus und sollen so einer Gefäßverkalkung vorbeugen und die Herzgesundheit schützen. Wichtig ist dafür allerdings, dass ausschließlich kaltgepresstes Öl verwendet wird. Aufgrund der schonenden Herstellung ist es reich an wertvollen Inhaltsstoffen. Olivenöl wird aus dem Fruchtfleisch und dem Kern der Oliven gewonnen. Es ist reich an Antioxidantien, ungesättigten Fettsäuren und vielem mehr.

Warum es sinnvoll ist, Olivenöl pur zu trinken

Einer Studie zufolge soll Olivenöl sich in Kombination mit einer mediterranen Ernährung positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirken. Die enthaltenen Polyphenole sollen vor einer Insulinresistenz schützen, die wiederum Übergewicht und Diabetes begünstigen kann.

Die Ölsäure, die zu den ungesättigten Fettsäuren zählt, soll entzündungshemmend wirken und sogar Krebs vorbeugen. Die Antioxidantien schützen vor freien Radikalen, die Zellschäden verursachen und ebenfalls Krankheiten hervorrufen können. Gleichzeitig regt das Öl den Blutfluss an und wirkt gegen Gefäßverkalkungen, die oft Herzerkrankungen nach sich ziehen. Die gesundheitsfördernden Eigenschaften des Öls sollen sich über Nacht besonders gut entfalten können. Daher kann es sinnvoll sein, das Olivenöl direkt vor dem Schlafengehen einzunehmen.

Täglich ein Esslöffel Olivenöl

Empfehlenswert ist es aus all diesen Gründen, täglich einen Esslöffel Olivenöl in die Ernährung einzubauen. Natives, kaltgepresstes und naturreines Öl ist dabei stets zu bevorzugen. Es sollte frei von chemischen Zusätzen sein. Das sorgt zwar für deutlich höhere Preise, dafür ist der Geschmack besser und die gesundheitsfördernden Eigenschaften sind ebenfalls ausgeprägter.

Olivenöl darf grundsätzlich nur bis 175 Grad Celsius erhitzt werden. Bei darüber hinaus gehenden Temperaturen erreicht es seinen Rauchpunkt, die wertvollen Inhaltsstoffe gehen verloren. Zum scharfen Anbraten eignet sich das Öl daher weniger. Dafür kann es Salate und Baguette verfeinern. Idealweise wird es kalt verwendet.

Olivenöl sollte stets dunkel und kühl gelagert werden. Solange die Flasche noch nicht geöffnet ist, hält sich das Öl auf diese Weise über mehrere Jahre. Ist es fest verschlossen, aber bereits angebrochen, kann es noch Monate unbeschadet gelagert werden. Allerdings wird es schnell ranzig, wenn es in einer hellen Flasche aufbewahrt oder der Sonne ausgesetzt wird.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 12. Juni 2023 um 10:14 Uhr in Gesund leben & ernähren | 336 Aufrufe

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