Im Herbst, wenn die Wiesen, Parks, Strände und Grillplätze ihren Charme verlieren, wagt so mancher den ersten Schritt in ein Fitness-Center.  Ohne Vorerfahrung fehlt es jedoch an Kriterien für die Auswahl der geeigneten Einrichtung: ungern will man Mängel erst dann bemerken, wenn der Jahresvertrag schon unterschrieben ist! Das “Probetraining” ist daher ein Muss - und es sollte nicht nur eine einzige Stunde mit dem Trainer sein, sondern mehrere Besuche umfassen, damit man den “Normalbetrieb” kennen lernt.

Die Stiftung Warentest hat nun sieben große Fitnessketten mit und ohne Kursangebot getestet. Die Großanbieter mit Centern in vielen Städten werden immer beliebter, doch BESSER als die kleinen Studios sind sie deshalb nicht. Im Artikel “Nicht wirklich fit” heißt es:

“Vorteil der Ketten: lange Öffnungszeiten, viele Studios, viele Geräte. Wirklich fit sind die Fitnessketten aber noch nicht. Es fehlt an Betreuung. Neun Tester der STIFTUNG WARENTEST haben Probe geturnt. Undercover natürlich. Hauptkritik nach ausführlicher Inspektion: Die Trainer sind in den Studios nicht präsent genug. So werden Trainingsfehler oft gar nicht erkannt. Nur wer aktiv auf die Trainer zugeht und Unterstützung einfordert, bekommt die Betreuung, die er braucht.”

Trainer-Präsenz ist wichtig,  finde ich, aber lange nicht alles! Das von der Stiftung am besten bewertete KIESER-Training würde mich zum Beispiel schnell langweilen: KIESER bietet ausschließlich Krafttraining,  nicht mal Laufbänder zum Joggen und Walken sind vorhanden, keine Kurse, keine Sauna, kein Barbereich. Bei McFit, dem preiswertesten Anbieter, gibts immerhin Cardio-Geräte, doch Trainer machen sich rar und die Studios haben laut Stiftung Warentest den “Charme einer Lagerhalle”.

Auch interessant: Zwei von drei Studioneulingen brechen binnen eines halben Jahres wieder ab - man ahnt, dass die Center ihr bestes Geschäft mit den vielen Karteileichen machen!

Wer nun drauf und dran ist, den Weg in eine fittere Zukunft im Studio zu suchen, dem sei die Checkliste “So finden Sie das beste Studio” empfohlen.  Die Preise sind übrigens verhandelbar, und zwar in erstaunlicher Höhe!

# Link | Christiane Bach | Dieser Artikel erschien am Donnerstag, 19. Oktober 2006 um 16:16 Uhr in Prävention | 4262 Aufrufe

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