Spliss gehört ganz sicher zu den Dingen, die die Welt nicht braucht. Dennoch tritt er bei vielen Frauen auf. Dabei gibt es Mittel und Wege, wie man Spliss vorbeugen und ihn bekämpfen kann.

Das Abschneiden der brüchigen, gespaltenen Spitzen ist dabei nur der letzte Ausweg. Doch vorher kann man viel tun, damit Spliss gar nicht erst entsteht. Grundsätzlich bildet sich Spliss, wenn das Haar an Feuchtigkeit verliert. Die Struktur des Haars trocknet aus, es spaltet sich. Wenn die Haarenden sich teilen, sollte dringend gehandelt werden, da sich die Spaltung sonst im schlimmsten Fall bis zur Haarwurzel hoch ziehen kann.
 
Diese Faktoren begünstigen Spliss
 
Dabei gibt es einige externe Faktoren, die Spliss begünstigen können. Dazu zählen starke Sonneneinstrahlung, Hitze und trockene Heizungsluft, aber auch das Föhnen, Färben und Glätten der Haare. Auch starke chemische Haarpflegemittel können dem Haar schaden. Gleiches gilt für die Reibung an der Kleidung oder unter einer Haube. Hormonelle Umstellungen und eine ungesunde Ernährung können Spliss ebenso begünstigen.
 
Was hilft gegen Spliss?

 
Natürlich sollte gesundes Haar gepflegt werden, zu viel Pflege kann jedoch dem Haar ebenso schaden, wie zu wenig Pflege. Allerdings benötigt das Haar nach jeder Wäsche eine Spülung, damit die Schuppenschicht sich wieder schließt.
 
Außerdem sollten Föhn, Glätteisen oder Lockenstab nicht ständig genutzt werden. Möglichst häufig sollten die Haare an der Luft trocknen. Styling-Produkte sollten nur in Maßen eingesetzt werden. Auch das Färben der Haare sollte nicht zu oft erfolgen. Besser geeignet sind natürliche Haarfärbemittel. Zusätzlich können Kräuter eingesetzt werden, wie Kamille zum Aufhellen der Haare oder Walnuss, die für einen dunkleren Ton sorgt.
 
Ist der Spliss bereits da, hilft nur noch der Gang zum Friseur. Die kaputten Spitzen müssen in jedem Fall abgeschnitten werden. Zusätzliche Feuchtigkeit für das Haar verspricht eine Ölkur. Dafür werden zwei bis drei Esslöffel eines guten Pflanzenöls, zum Beispiel Mandel-, Oliven- oder Kokosöl ins Haar einmassiert. Die Kur sollte eine knappe Stunde einwirken, bevor die Haare wie gewohnt gewaschen werden.
 
Hin und wieder ist auch eine Haarmaske sinnvoll, etwa aus Avocado, Honig oder Eiern. Nicht zuletzt sollte man auch auf eine gesunde Ernährung achten. Denn viele Lebensmittel, darunter Karotten, Eier, Nüsse, Marillen oder Hülsenfrüchte beeinflussen die Haarstruktur positiv.

 

# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 26. Juli 2021 um 08:12 Uhr in Beauty: Grundlagen | 117 Aufrufe | 0 Kommentare | Kommentare per RSS-Feed abonnieren

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