Spargel hat Saison und alle lechzen nach einem leckeren Gericht mit dem edlen Gemüse. Doch Spargel ist mehr als nur ein schmackhaftes Gemüse, das Spitzenköche längst nicht nur für Salate, Suppen und Hauptspeisen einsetzen, sondern dass genauso als Dessert seine Verwendung findet. Sogar die alternative Medizin hat den Spargel für sich entdeckt.

Allerdings wird hier nicht die Spargelstange, sondern der Wurzelstock des Spargels eingesetzt. Dieser wird im Herbst aus der Erde entnommen, anschließend getrocknet und kann dann seine positiven Wirkungen beispielsweise in Form von Tees entwickeln.

Verantwortlich für diese Wirkungen sind die enthaltenen Flavonoide, Saponine, Mineralstoffe, ätherischen Öle und Vitamine. Sie wirken in ihrem Zusammenspiel harntreibend und werden deshalb bei Harnwegsinfekten eingesetzt. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass die harntreibende Wirkung des Spargels eher gering ist, weshalb die alternative Medizin ihn regelmäßig mit anderen entwässernden Heilpflanzen kombiniert. Neben den Entzündungen der Harnwege kann der Spargel auch vorbeugend eingesetzt werden, etwa gegenüber der Bildung von Nierengrieß, so die Experten.

Wer sich jetzt selbst therapieren will, sollte der Apotheke einen Besuch abstatten. Dort gibt es die Spargelwurzel als Tee und Fertigpräparat und die passende Beratung gleich dazu. Wichtig ist, dass man stets viel trinkt, wenn mit der Spargelwurzel Harnwegsprobleme bekämpft werden sollen. Außerdem kann sie laut alternativer Medizin auch bei Kuren zum Abnehmen, bei Verstopfung, rheumatischen Beschwerden und Ödemen eingesetzt werden.


# Link | Britta Lutz | Dieser Artikel erschien am Montag, 28. Mai 2012 um 05:42 Uhr in Gesund leben & ernähren | 1598 Aufrufe

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